Wege nach Bologna
Bodensee-Hochschulen reagieren auf Bologna-Korrektur
Auf dem Weg zu einem gemeinsamen Europäischen Hochschulraum und damit zu einer Stärkung des Bildungsstandortes Bodensee sind Korrekturen an der Bologna-Reform notwendig. Am Montag nahm der Vorsitzende der Internationalen Bodensee-Hochschule IBH, Prof. Dr. Erwin Beck, am Bologna-Kongress der baden-württembergischen Landesregierung in Stuttgart. Heute zieht er sein Fazit:
„In den engagierten Gesprächsrunden wurden zentrale Probleme auf den Punkt gebracht und Lösungsvorschläge erörtert. So sollen Studiengänge zum Teil verlängert werden, beispielsweise durch einen vierjährigen Bachelor, da Studieren Zeit braucht. Die grosse Heterogenität der Studierenden ist die produktive Vielfalt einer Gesellschaft und muss genutzt werden. Hier liegen denn auch die Chancen der IBH. Als Verbund von unterschiedlichen Hochschultypen kann sie die gesamte Spannweite zwischen Hochschulbildung mit Berufsbefähigung bis zur universitären Bildung für den akademischen Nachwuchs in Forschung und Lehre abdecken.”
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Der Vorsitzenden des Wissenschaftsrates, Professor Dr. Peter Strohschneider, ist am Mittwoch, 24. Februar, 19 Uhr zu Besuch an der Zeppelin University Friedrichshafen, um mit der Öffentlichkeit über die Identität der deutschen Universität zu diskutieren. Gäste aus der internationalen Bodenseeregion sind eingeladen, ihre Erfahrungen und Impulse zur Hochschulentwicklung einzubringen. Die Veranstaltung ist der Beitrag der Zeppelin University (ZU) zur Reihe „MenschenWissenschaftZukunft“ anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Internationale Bodensee-Hochschule IBH. Die ZU gehört diesem Hochschulverbund rund um den Bodensee seit vergangenem Jahr an. 
