Regio-Rektorenkonferenz in der IBH gegründet
Auf einem Linienschiff mitten auf dem Bodensee gründeten am 17. Juli 2000 elf Rektoren aus Hochschulen rund um den Bodensee die „Regio-Rektorenkonferenz“. Damit gibt es nun ein Gremium von Hochschulleitungen, das in Zusammenarbeit mit der IBK-Kommission „Bildung, Wissenschaft und Forschung“ das Netzwerk „Internationale Bodensee Hochschule“ weiter entwickeln wird.
Die Regio-Rektorenkonferenz besteht aus den Rektoren derjenigen Hochschulen rund um den Bodensee, die in grenzübergreifender Kooperation Studienangebote entwickeln wollen oder bereits anbieten. Eingeladen wurde die Runde vom Rektor der Universität Konstanz, Professor von Graevenitz.
Auf dem IBK-Symposium am 5. Juni 2000, das die formalen Ziele und Schritte aufgezeigt hatte, wurde diese Rektorenrunde durch Initiator Professor Olaf Harder (FH Konstanz) bereits angekündigt, der damals schon ein gemeinsames Grundlagenpapier im Gepäck hatte.
Die Hochschulen, die in der Regio bisher einzeln agierten, bündeln ihre Interessen in Sachen Netzwerk IBH nun mit einem Gremium, das ein effektives Zusammenarbeiten mit der IBK-Kommission verspricht. Diese bereitet administrativ die zweite Ausbaustufe der IBH vor und benötigt dazu den Input aus den Hochschulen. Kommissionsvorsitzender Peter Wieser, den die Rektoren zu ihrer Gründungssitzung als Gast geladen hatten, formulierte diese Bitte gegenüber den Rektoren.
Nach der Konstituierung der Rektorenkonferenz wurde als Sprecher Professor Harder beauftragt und eine erste tetranationale Arbeitsgruppe gegründet, die die Kooperationspotentiale in Lehre, Forschung und Technologietransfer erheben und bewerten wird. Sie wird operativ unterstützt durch die Geschäftsstelle der IBH (www.bodenseehochschule.org (Kontakt: Stephan Prehn)), die somit die Verbindung zwischen der IBK-Kommission und der Rektorenkonferenz bildet.
Damit ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Netzwerk hin getan, da nun schneller und effektiver als in den ersten Monaten entschieden werden kann. Die Arbeitsgruppe tritt nach der vorlesungsfreien Zeit ein erstes Mal zusammen, die nächste „Regio-Rektorenkonferenz“ wird am 20. November die Ergebnisse der bis dahin geleisteten Arbeit diskutieren.
