Übergang von der Schule in den Beruf verbessern
Internationales Forschungsprojekt “Brücke” unter Leitung der PH Weingarten erhebt Daten rund um den Bodensee
Wie gut werden Schüler auf den Berufseinstieg vorbereitet? Was tun die Schulen und Betriebe dafür und was kann man noch verbessern? Diese Fragen werden vor dem Hintergrund des sich anbahnenden Fachkräftemangels immer wichtiger. Das internationale Forschungsprojekt “Brücke” unter Federführung der Pädagogischen Hochschule Weingarten untersucht jetzt den Ist-Zustand in der Bodenseeregion und will ein Handbuch für den Übergang von Schule-Beruf erarbeiten. „Bisher gab es keine Daten darüber, wie Berufsorientierung in den einzelnen Bundesländern und Kantonen rund um den Bodensee funktioniert. Ebenso weiß man zu wenig über die Mobilität der Schüler bei der Suche nach Ausbildungsplätzen, über die helfenden Partner der Schulen und über länderübergreifende Kooperationen“, erklärt Projektleiter und Prorektor für Forschung, Professor Dr. Joachim Rottmann die Hintergründe. Mehr Infos

Rund um den Bodensee fanden im Jahr 2010 zum zehnten Jahresjubiläum an 17 Hochschulstandorten Veranstaltungen für die Öffentlichkeit statt, die ein breites Spektrum an Wissen vermittelten, Menschen über die Grenze hinweg in Kontakt brachten und den praktischen Nutzen der Wissenschaft in der Region verdeutlichten. Highlight war der Bildungsgipfel in Kreuzlingen, bei dem Besucher, Regierungsmitglieder und Wissenschaftler gemeinsam den Geburtstag des Verbundes feierten.
Menschen, Wissenschaft und die Zukunft der Bodenseeregion standen im Mittelpunkt des Geschehens am heutigen Bildungsgipfel in Kreuzlingen, zu dem auch die Öffentlichkeit eingeladen war. Bürger, Bildungsminister und Wissenschaftler feierten gemeinsam den 10. Geburtstag der Internationalen Bodensee-Hochschule IBH. Mit dem öffentlichen Anlass im Dreispitz bedankt sich der Hochschulverbund für die Unterstützung der Bevölkerung und der Politik.
