Frauen: Musik/Geschichten. Symposium im Frauenmuseum Hittisau

Ein genreübergreifendes Symposium beschäftigt sich in Referaten und Live-Musik aus historischer und gegenwärtiger Perspektive mit dem Thema der Frau in der abend- und morgenländischen Gesellschaft und Musikgeschichte. Das Symposium findet am 23. Juni im Frauenmuseum Hittisau statt und ist eingebettet ist ein Komponistinnenfestival vom 21. bis 24. Juni im Pförtnerhaus Feldkirch und dem Frauenmuseum Hittisau. Das Symposium wird veranstaltet in Kooperation von Vorarlberger Landeskonservatorium, Musik in der Pforte, Frauenmuseum Hittisau, Internationaler Bodenseehochschule (IBH) und Universität Zürich im Rahmen der IBH-Positionen zur Demokratie.

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„Im Rahmen des Symposiums wird die Rolle der Frau in der Gesellschaft in Geschichte und Gegenwart am Beispiel eines Überblicks und ausgewählter Komponistinnen-Biografien aus der westeuropäischen Musikgeschichte dargestellt“, erklärt die Organisatorin Evelyn Fink-Mennel vom Vorarlberger Landeskonservatorium. Neben dem Blick in die europäische Musikpraxis und den Wandel der Rolle der Frau als Musikerin und Komponistin und ihren Aufstieg als „gleichberechtigte“ Akteurinnen wird der Blick auf ein Fallbeispiel ausserhalb Westeuropas gelenkt werden, wo Frauenrechte gegenwärtig weit weniger ausgeprägt sind und der aktuellen Musikpraxis Stoff liefern.

„Die Frauenmusikgeschichte ist eine Geschichte der Ausnahme von der Regel. So überrascht es nicht, dass sich hinter jedem gehobenen musikalischen Schatz eine höchst bemerkenswerte persönliche Geschichte verbirgt“,

erklären Stefania Pitscheider Soraperra, die Direktorin des Frauenmuseum Hittisau und Klaus Christa Intendant und Leiter von Musik in der Pforte die Idee des Komponistinnenfestivals.

(Bildnachweis: Victor Marin Roman via Vorarlberger Landeskonservatorium)