WTT-Atelier: Inklusive Bildungssysteme Österreich und die Schweiz im Dialog

Mit der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) haben sich Österreich und die Schweiz verpflichtet, ein inklusives Schulsystem umzusetzen. Welches sind die entscheidenden Faktoren für das Gelingen inklusiver Bildung?

Durch die Verknüpfung qualitativer und quantitativer Daten ist es im Projekt „Einstellungen und Kompetenzen von Lehramtsstudierenden und Lehrpersonen für die Umsetzung inklusiver Bildung“ gelungen, hochschuldidaktische Maßnahmen für die Gestaltung der Pädagogik-Ausbildung neu zu ermitteln und Einblick in die inklusionsbezogenen Überzeugungen von Studierenden und Lehrenden im Berufseinstieg zu erhalten.

In der Studie „Wirksamkeit integrativer Regelklassen (WiRk)“ wurde untersucht, ob und wie es heutzutage den Akteurinnen und Akteuren gelingt, alle Schulkinder – mit und ohne „besondere pädagogische Bedürfnisse“ – zu qualifizieren und zu integrieren. Dabei wurde die Entwicklung der Schulkinder in den Bereichen des Verhaltens und Lernens während eines Jahres untersucht. Besonderer Fokus wurde dabei auf die Zusammenhänge zwischen dem emotionalen, sozialen und leistungsbezogenen Befinden von Schulkindern sowie dem Ausmass an Selektion (Integrationsauftrag) und der kindlichen Verhaltens- und Lern- bzw. Leistungsentwicklung gelegt.

Referentinnen:

Dr. Claudia Nidermair,  Pädagogische Hochschule Vorarlberg

Dr. Simona Altmeyer, Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik Zürich (HfH)

WANN & WO:

Dienstag, den 26.9.2017 von 12:15 -13:30

HfH, City Bernina, Schaffhauserstrasse 239, 8057 Zürich

Aula 300 (Lageplan siehe www.hfh.ch; E-Mail: wfd@hfh.ch);

Der Eintritt  ist frei.