FAQ

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Beantragung und Durchführung von IBH-Projekten.

 

Was brauche ich für die Abrechnung von Initial, Schwerpunkt- und Regionalprojekten?

Zur Berichtspflicht der Projektleiter von Initial-, Schwerpunkt- und Regionalprojekten gehören wissenschaftliche Zwischen- und Abschlussberichte. Informationen zu den Inhalten der Zwischen- und  Schlussberichte finden Sie im Leitfaden für die Antragstellung

Darüber hinaus sind Kostenabrechnungen erforderlich, die mindestens einmal jährlich, in jedem Fall aber drei Monate nach Projektabschluss unter www.ibh-abrechnung.org eingereicht werden müssen. Formulare zur Erstellung der Abrechnungen werden unter www.ibh-abrechnung.org zum Download bereitgestellt. Hier finden Sie eine Anleitung zur Erstellung der Abrechnung.

Die Regeln zur Abrechnung, Berichterstattung und Öffentlichkeitsarbeit sind verbindlich. Diese stehen bereits vor Antragstellung jedem Interessierten zur Verfügung. Nur nachweislich bezahlte Personal- und Sachkosten, die durch den bewilligten Antrag begründet sind, sind erstattungsfähig. Nicht oder nur teilweise Erfüllung der Regeln zur Abrechnung, Berichtslegung und Öffentlichkeitsarbeit zeigt die Geschäftsstelle dem/der Vorsitzenden an, der/die den IBH-Förderbeitrag entsprechend kürzen kann.

Was brauche ich für die Abrechnung von WTT-Tagungen?

Die Abrechnung von WTT-Tagungen ist deutlich einfacher als die von anderen Projekten.

Die Projektabrechnung für WTT-Tagungen erfolgt durch die Zusendung folgender Dokumente innert 30 Tage nach Durchführung der Tagung online an die IBH-Geschäftsstelle. Bitte senden Sie folgende Dokumente per E-Mail zu:

  • die Teilnehmerliste mit Namen und Adresse der Einrichtung
  • das Veranstaltungsprogram mit Logo der IBH und Tagungsablauf
  • Kurzbericht zur Tagung mit Bezug zur Zielsetzung im Antrag (max. 2.000 Zeichen).

Wird die Frist nicht eingehalten, verfällt der Zuschuss. Die IBH behält sich vor, stichprobenartig Belege mit Bezug zur Veranstaltung zur Vorlage einzufordern und die rechtmässige Projektzuordnung in den jeweiligen Hochschulen vor Ort zu prüfen. Ergeben sich Unregelmässigkeiten, werden die Fördergelder nicht ausbezahlt. Die Förderbeiträge werden nach Vorliegen der vollständigen Rechenschaftslegung ausbezahlt, wenn innert 14 Tagen keine Belege angefordert werden; wenn Belege angefordert werden, in der Regel innert 30 Tagen nach Vorliegen der Belege.

Wie wird über die Bewilligung von Anträgen entschieden?

Grundsätzlich gilt: Anträge, die unvollständig sind oder Überlänge haben, werden nicht angenommen! Die Prüfung der formalen Voraussetzungen und des Finanzplans eines Projektantrags erfolgt durch die IBH-Geschäftsstelle.

Zur Vorbereitung von Beschlussanträgen bzw. zur Prüfung des wissenschaftlichen Teils des Projektantrags greift der Vorstand auf IBH-interne oder –externe Expert/innen zurück. Für Expert/innen, welche an einem Projektantrag beteiligt sind, gilt die aktive Ausstandsregelung.

Expert/innen geben eine kurze schriftliche Bewertung ab und können in Hearings aktiv einbezogen werden.

Beschlussinstanz zur Mittelvergabe ist der IBH-Kooperationsrat, bestehend aus den Rektoratsvertretungen aller beteiligten Mitgliedshochschulen.

Bei WTT-Tagungen entscheidet das dafür zuständige Vorstandsmitglied, bei Bedarf können auch dazu Expertisen eingeholt werden.

Die Beurteilung der Projektanträge erfolgt für die einzelnen Projektarten jeweils nach einem einheitlichen Raster. Dieses dient sowohl den Expert/innen wie dem Vorstand als Grundlage zur Entscheidungsfindung und der Beschlussvorlage zu Handen des Kooperationsrates. Folgende Kriterien sind für die einzelnen Projektarten Gegenstand der Beurteilung:

Wie finde ich Projektpartner?

Mindestens 2 Mitgliedshochschulen aus unterschiedlichen Ländern bilden ein Projektkonsortium. Ggf. kann es von Vorteil sein, zur Erstellung des Antrags und Durchführung des gemeinsamen Projektes eine Vereinbarung abzuschliessen. Wichtig ist, dass jeder Projektpartner einen substanziellen Beitrag zum Gelingen des Projektes leistet. Projektpartner müssen die gleichen Bedingungen erfüllen wie die Projektleitung und tragen Projektverantwortung. Rechtsverbindlich verantwortlich gegenüber der IBH ist jedoch nur die Projektleitung.

Was sind die Bestandteile eines Projektantrags?

Die Einreichung von Projekterträgen erfolgt über das Online-Tool PADUA (www.ibh-abrechnung.org). Die notwendigen Zugangsdaten erhalten Sie bei der IBH-Geschäftsstelle.Die einzureichenden Anträge bestehen aus mehreren Teilen. Bitte prüfen Sie vor Antragstellung, ob die formalen Voraussetzungen erfüllt sind.

Alle im Folgenden genannten Teile sind Bestandteil des Antrags. Nur vollständig eingereichte Anträge können in die Prüfung aufgenommen werden.

  • Daten der beantragenden Hochschulen

Hier ist die federführende Hochschule als Projektleitung sowie alle weiteren beteiligten Hochschulen mit Adresse und Ansprechpersonen aufzuführen. Falls externe Hochschulen oder Dritte (Unternehmen, Institutionen, etc.) als Projektpartner teilnehmen, sind diese ebenfalls zu nennen.

  • Projektdaten

Bei den Projektdaten ist eine Zuordnung zu einer der unter 2.2 genannten Projektarten erforderlich. Zu den Projektdaten gehören ebenfalls der Titel sowie auch die Laufzeit des Projekts.

  • Abstract

Für die Einreichung des Projektes ist ein Abstract von max. 1‘000 Zeichen plus der Nennung von 3 Keywords erforderlich.

  • Finanzplan

Der Finanzplan enthält alle im Zusammenhang mit dem Projekt anfallenden Kosten für alle beteiligten Projektpartner.

  • Beschreibung des Vorhabens (wissenschaftlicher Teil)

Der wissenschaftliche Teil des Antrags bildet das zentrale Dokument und muss Aussagen zu den unter 5.3.2 genannten Aspekten beinhalten. Zur Beurteilung der Anträge können Experten beigezogen werden. Diese prüfen die eingereichten Anträge anhand der unter 6. aufgeführten Kriterien.

  • Unterschriftenblätter der Kooperationsratsmitglieder der beantragenden Hochschulen

Die Unterschrift der Mitglieder des Kooperationsrates (in der Regel die Rektoren oder Rektorinnen der Hochschulen) zeigt das Einverständnis der beteiligten Hochschule mit den Projektzielen und die Bereitschaft, die IBH-Mittel gemäss der im IBH-Kooperationsrat formulierten Regeln zu verwenden und nachzuweisen. Diese Regel leitet sich aus dem Selbstverständnis der IBH als einem Hochschulverbund her, dessen Rektoren die Verwendung der Mittel gemeinsam beschliessen.

Weitere Informationen finden Sie im IBH-Leitfaden für die Antragstellung

Wie stelle ich einen Antrag zur Förderung einer WTT-Tagung?

Der Antragsteller informiert die IBH‐Geschäftsstelle über die Antragsidee in einer E-Mail (Name der Tagung, Datum, federführende Hochschule, Projektpartner). Daraufhin wird der Antragsteller durch die Geschäftsstelle zum Einreichen des Antrages eingeladen. Zu einem vollständigen Antrag gehören:

  • ein Konzept, woraus der Sinn und Zweck der Tagung, der IBH‐ und Regionalbezug und die Öffentlichkeitswirksamkeit der Veranstaltung hervorgehen
  • ein Budget;
  • Unterschriftenblätter mit Unterschriften der Kooperationsratsmitglieder aus den beteiligten Hochschulen;
  • die Einreichung des Antrags per E-Mail an die IBH‐Geschäftsstelle
  • die Verpflichtung des Antragstellers, Rechnungen, Zahlungsbelege oder sonstige Belege vorzulegen, wenn er von der IBH dazu aufgefordert wird

 

Deadline für die Beantragung von WTT-Tagungen?

Ein Antrag kann jederzeit gestellt werden, der WTT‐Beauftragte im Vorstand entscheidet innerhalb von 30 Tagen nach Vorliegen des vollständigen Projektantrags. Die Antragstellung muss so rechtzeitig erfolgen, dass sowohl die Zeit bis zur Bewilligung als auch die Auflagen zur Öffentlichkeitsarbeit gewährleistet werden können (IBH Logo auf allen Veranstaltungspublikationen).

Was sind die Kriterien für die Antragstellung einer WTT-Tagung?

Bei der Vorbereitung und Durchführung müssen die grenzüberschreitenden Aspekte deutlich werden. Eine Tagungsgebühr ist (ausser bei WTT-Ateliers) obligatorisch, sollte aber niedrig gehalten werden. Es werden keine Tagungsformate gefördert, die bereits bestehen oder durch andere Organisationen ausgerichtet werden bzw. wurden.

Ein deutlich erkennbarer IBH‐ und Regionalbezug der Veranstaltung muss sichergestellt werden durch:

  • den Innovationsgedanken der zugrunde liegenden Themen oder Fragestellungen
  • Transfercharakter und regionaler Bezug zu IBH‐Hochschulen und/oder Gesellschaft und/oder Wirtschaft und/oder Netzwerken und Institutionen in der Regio Bodensee
  • Öffentlichkeitswirksame Gestaltung der Tagungen (Teilnahme von Menschen aus Kunst, Wirtschaft, Politik etc.; Präsentation in den Medien etc.)
  • Die Einladung der IBH‐Geschäftsstelle zur Veranstaltung.

Was sind die formalen Förderkriterien?

Grundsätzlich können alle Mitgliedshochschulen der Internationalen Bodensee-Hochschule Projekte beantragen. Förderberechtigt sind Projekte, an denen mindestens zwei Hochschulen aus unterschiedlichen IBK-Ländern beteiligt sind. Die teilnehmenden Mitgliedshochschulen bilden ein Projektkonsortium, welches eine Hochschule als federführend und ein Mitglied dieser Hochschule zur Projektleitung ernennt. Die federführende Hochschule ist für die Abrechnung der Kosten, auch die der Projektpartner, verantwortlich und führt diese durch. Sie anerkennt die Regeln des Finanzierungs- und Abrechnungsmodells.

Es können auch externe Hochschulen, die nicht Mitglied der IBH sind, in das Projektkonsortium oder eine Arbeitsgruppe aufgenommen werden. Diese erhalten jedoch keine Mittel aus der IBK-Leistungsvereinbarung und können in der Regel nicht die Federführung eines Projekts übernehmen.

Projektideen und -vorschläge für alle Projektarten können von einer oder mehreren Hochschulen der IBH über das Projektantrags- und –abrechnungstool PADUA (www.ibh-abrechnung.org) eingereicht werden. Eingabetermine für Anträge entnehmen Sie bitte der Homepage der IBH.

Die Sprache der eingereichten Anträge ist grundsätzlich Deutsch. Bei Initialprojekten, die auf eine Einreichung eines Antrags bei einer Förderagentur zielen, ist eine Antragstellung in englischer oder deutscher Sprache möglich.