FAQ

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Beantragung und Durchführung von IBH-Projekten.

 

Was brauche ich für die Abrechnung von Initial, Schwerpunkt- und Regionalprojekten?

Zur Berichtspflicht der Projektleiter von Initial-, Schwerpunkt- und Regionalprojekten gehören wissenschaftliche Zwischen- und Abschlussberichte. Informationen zu den Inhalten der Zwischen- und  Schlussberichte finden Sie im IBH-Leitfaden für die Antragstellung.

Darüber hinaus sind Kostenabrechnungen erforderlich, die mindestens einmal jährlich, in jedem Fall aber drei Monate nach Projektabschluss unter www.ibh-abrechnung.org eingereicht werden müssen. Formulare zur Erstellung der Abrechnungen werden unter www.ibh-abrechnung.org zum Download bereitgestellt. Hier finden Sie eine Anleitung zur Erstellung der Abrechnung.

Die Regeln zur Abrechnung, Berichterstattung und Öffentlichkeitsarbeit sind verbindlich. Diese stehen bereits vor Antragstellung jedem Interessierten zur Verfügung. Nur nachweislich bezahlte Personal- und Sachkosten, die durch den bewilligten Antrag begründet sind, sind erstattungsfähig. Nicht oder nur teilweise Erfüllung der Regeln zur Abrechnung, Berichtslegung und Öffentlichkeitsarbeit zeigt die Geschäftsstelle dem/der Vorsitzenden an, der/die den IBH-Förderbeitrag entsprechend kürzen kann.

Was ist das Ziel eines IBH-Lab’s?

Die IBH, die Internationale Bodensee Konferenz (IBK) und Interreg-V-Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein fördern mittels thematisch ausgerichteter IBH-Labs, Forschungs- und Innovationsnetzwerke von Hochschulen und Praxispartnern aus Wirtschaft und Gesellschaft. Sie leisten damit einen nachhaltigen Beitrag zur Förderung des Wissens-, Innovations- und Technologietransfers und damit zur Standortattraktivität der Bodenseeregion.

Die IBH-Labs sollen dazu beitragen, die Hochschulkompetenzen hochschularten- und grenzüberschreitend zu bündeln sowie den Wissens-, Innovations- und Technologietransfer zwischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen bzw. regionalen Akteuren aktiv zu fördern und mittels nachhaltiger Strukturen zu sichern. Im Einzelnen verfolgen die IBH-Labs folgende Ziele:

  1. Bildung von nachhaltigen, grenzüberschreitenden und themenspezifischen Forschungskonsortien und -kapazitäten
  2. Vernetzung der IBH-Labs mit der Wirtschaft und den Institutionen des öffentlichen Lebens
  3. Leistung eines übergeordneten Innovationsbeitrages von grosser Relevanz und Strahlkraft für den Bodenseeraum und darüber hinaus

Wie ist die Struktur eines IBH-Labs?

Die Internationale Bodensee-Hochschule schreibt die Einrichtung von drei Labs aus. Ein Konsortium aus mindestens 5 Hochschulen kann ein IBH-Lab beantragen.

Mit der Zustimmung zu einem Lab ist noch keine Genehmigung von Mitteln verbunden. Fördermittel werden im Rahmen von Einzelprojektförderungen durch Interreg-V ABH gewährt. Das IBH-Lab Konsortium verpflichtet sich, Einzelprojekte zur Umsetzung der Lab-Ziele einzureichen.

Die Einzelprojekte werden ebenfalls von der IBH evaluiert und bei positiver Bewertung dem Interreg-Lenkungsausschuss zur Genehmigung vorgeschlagen. Interreg-V ABH schliesst bei Genehmigung einen Fördervertrag mit dem Lead-Partner des Einzelprojektes.

Für die erfolgreiche Etablierung eines IBH-Labs ist ein kompetentes und effizientes Management von zentraler Bedeutung. Das Lab-Management wird als Einzelprojekt verpflichtend und gemeinsam mit dem IBH-Lab Antrag eingereicht.

Wer kann ein IBH-Lab beantragen?

IBH-Lab

Ein Konsortium aus min. 5 IBH-Mitgliedshochschulen aus min. zwei Hochschularten aus min. 2 verschiedenen Ländern kann ein IBH-Lab beantragen. Die Lab-Leitung (Leading House) liegt bei einer IBH-Mitgliedshochschule des Konsortiums.

Es können auch Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die nicht Mitglied in der IBH sind, ihren Sitz aber im Programmgebiet des Interreg Programms-V Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein haben, in das Konsortium aufgenommen werden.

Wie hoch ist die Förderung bei IBH-Labs?

Für die Einrichtung von IBH-Labs wird durch Interreg-V ABH ein Förderbetrag von gesamthaft 6,2 Mio. € reserviert. Hierin enthalten sind 4,2 Mio. € aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und 2 Mio. € aus Mitteln der Neuen Regionalpolitik (NRP) des Schweizer Bundes.

Es werden maximal drei Labs gefördert. Die Fördersumme pro IBH-Labs beträgt max. 2 Mio. €.

Die nationalen Finanzierungsmittel sind durch die beteiligten Partner auf Ebene der Einzelprojekte zu erbringen. Von Seiten des Interreg-Programms wird auf EU-Seite eine Förderung bis zu 70% und auf Schweizer Seite bis zu 50% der Kosten in Aussicht gestellt. Das Fürstentum Liechtenstein ist ebenfalls Partner des Interreg-V-Programms „Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein“, beteiligt sich aber nicht mit einem eigenen Budget. Dies bedeutet, dass bei einer Beteiligung von Projektpartnern aus dem Fürstentum Liechtenstein diese ihren Projektbeitrag vollständig selbst oder durch Dritte finanzieren müssen.

Wie wird ein IBH-Lab beantragt?

Die Einreichung eines IBH-Labs sowie der Einzelprojekte erfolgt auf Basis der zur Verfügung gestellten Formulare bei der IBH (unter: www.bodensee-hochschule.org/ibh-labs)

Die Beantragung, Durchführung und Abrechnung von Einzelprojekten unterliegt grundsätzlich den Förderrichtlinien von Interreg-V ABH. Unter www.interreg.org finden sich alle relevanten Informationen. Ausnahme: Für die Einreichung von Einzelprojekten im Rahmen von IBH-Labs entfällt die sonst bei Interreg-V ABH erforderliche Einreichung einer Projektskizze.

Einreichfrist für Anträge zu IBH-Labs ist der 30. April 2016, Start voraussichtlich: 1.1.2017

Es können bereits erste Einzelprojekte gemeinsam mit dem IBH-Lab Antrag zum 30. April 2016 eingereicht werden. Die nächsten Termine für Einzelprojekte sind 1. Dezember 2016 und 1. Juni 2017.

Zu welchen Themen kann ein IBH-Lab beantragt werden?

Die IBH schreibt die Einrichtung von Labs zu folgenden Themen aus:

1. Gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Wandel in der Bodenseeregion

Ausgangslage

Die gesellschaftlichen Umbrüche in unserer Gesellschaft sind eine der grossen Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Der demographische Wandel, die zunehmende Migrationsthematik u.v.m. werfen Fragen der Integration auf. Gerade die Bodenseeregion kann hier in ihrer länderübergreifenden Zusammenarbeit ein Pilotmodell für die Entwicklung gesellschaftlicher Innovationen von hoher wirtschaftlicher Tragweite sein. Gleichzeitig bieten die gesellschaftlichen Veränderungsprozesse Chancen und Risiken sowie neue herausfordernde Rahmenbedingungen wie auch unausgeschöpfte Potenziale für die Wirtschaft. Die IBH mit ihren 30 Hochschulen verfügen sowohl über die Expertise als auch über die Instrumente, den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel der Region zu begleiten.

Zielsetzungen

  • Beitrag zur Verbesserung der wirtschaftlichen Standortattraktivität in der Bodenseeregion
  • Förderung der regionalen Anpassungsfähigkeit an den demographischen und sozialen Wandel
  • Förderung gesellschaftlicher Innovation mit volks-/betriebswirtschaftlichem Impact
  • Wissens- und Innovationstransfer zwischen Hochschulen und regionalen Akteuren
  • Anschlussfähigkeit zu Horizon 2020, Gesellschaftliche Herausforderungen, „Gesundheit, demografischer Wandel und Wohlergehen“ sowie „Integrative, innovative und reflektierende Gesellschaften“

Themenschwerpunkte

  • Demographischer Wandel (Alternde Gesellschaft, Gesundheit und Pflege, Generationenmanagement, Chancen und Risiken für das Ecosystem Bodensee, Selbstbestimmtes Leben im Alter (Active Assisted Living)
  • Sozialer Wandel (Soziale Kohäsion, Chancengleichheit, Inklusion, Diversity, Sozialkapital, soziale Räume, Migration, Integration, kulturelle Vielfalt, Mehrsprachigkeit, etc. ) und seine Chancen und Risiken für die volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Regio Bodensee

 

2. Innovation, Digitalisierung und regionale Wettbewerbsfähigkeit

Ausgangslage

Die regionale Wettbewerbsfähigkeit hängt stark von dem Zugang zu Wissen, Technologie und Innovation ab. Die Regio Bodensee verfügt mit der IBH über ein herausragendes Netzwerk von 30 Hochschulen, welche in Verbundprojekten eines dafür vorgesehenen Labs die Wettbewerbsfähigkeit der Region grenzüberschreitend und angepasst auf Schlüsselentwicklungen vorantreiben können. Als solche Schlüsselentwicklungen wird auf die Themen Digitalisierung und ICT als Key Enabling Technologies (KET) fokussiert. Das IBH-Lab knüpft somit an das Programm Industrial Leadership in Enabling and Industrial Technologies der EU an.

Zielsetzungen

  • Bedeutung des Megatrends Digitalisierung für die regionale Wirtschaftsstruktur
  • Potenzialidentifikation sowie Nutzbarmachung durch Wissenschaft-Praxisvernetzung in den Bereichen Digitalisierung und ICT
  • Beitrag zur besseren Positionierung der Region im internationalen Standortwettbewerb
  • Verbesserung der Innovationsfähigkeit regionaler Unternehmen und Stärkung der unternehmerischen Resilienz
  • Wissens- und Innovationstransfer zwischen Hochschulen und regionalen Akteuren

Themenschwerpunkte

  • Digitalisierung (Industrie 4.0, Digitale Ökonomie, Internet der Dinge, Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft, etc.)
  • Kommunikation (Kommunikationssysteme, Neue Medien, Multimedia, etc.)
  • Wissens- und Technologietransfer (Kompetenzentwicklung, Accessibility, Innovationsmanagement, etc.)

 

3. Bildungs- und Wissensraum Bodensee

Ausgangslage

Die Ressource Wissen gehört heute zu den zentralen Faktoren der regionalen Prosperität und Entwicklungsfähigkeit. Aktuelle Entwicklungen weisen aber auch Herausforderungen aus, u.a. im Bereich regionaler Fachkräftemangel, aber auch der Digitalisierung und Globalisierung der Wissensräume und –bestände. Die Prämisse des Life Long Learning ist einem dynamischen Wandel hinsichtlich Anforderungen wie auch Möglichkeiten unterworfen. Die IBH mit ihren 30 Hochschulen stellt einen chancenreichen Entwicklungsraum für neue pädagogische und andragogische Modelle dar. Die Hochschularten übergreifende Zusammensetzung bietet das Potenzial zu neuen anwendungsorientierten Erkenntnissen, insbesondere auch im interdisziplinären Kontext zu gelangen.

Zielsetzungen

  • Identifikation von Chancen und neuen Modellen des Life-Long-Learnings: Das IBH-Lab als Entwicklungsraum
  • Schaffung guter Rahmenbedingungen für den Wissensraum Bodensee und Beitrag zur Stärkung des Bildungsraums Bodensee
  • Gestaltung innovativer Angebote im Bereich Aus- und Weiterbildung
  • Beitrag zur Bekämpfung des Fachkräftemangels
  • Wissens- und Innovationstransfer zwischen Hochschulen und regionalen Akteuren

Themenschwerpunkte

  • Neue Lehr- und Lernformen in der Aus- und Weiterbildung (Digitale Medien, Computergestützte Kommunikation und Lernkonzepte, IT in Schule und Weiterbildung, Entwicklung von neuen Lernszenarien, Pädagogische Professionalisierung, Sprachförderung/ Alphabetisierung von Jugendlichen und Erwachsenen u.a. in Unternehmen, Übergang Schule-Beruf, Berufsorientierung, Start-up/ Gründerberatung an Schulen, etc.)
  • Lebenslanges Lernen (Intergenerationales Lernen, interkulturelles Lernen, Schlüsselqualifikationen, Zugang zu Wissen, etc.)
  • Fachkräftemangel (Bildungspartnerschaften Schule – Wirtschaft, Kooperation Hochschule – Wirtschaft, Weiterbildungskooperationen mit Unternehmen, MINT-Berufe, Frauen in Technik, etc.)

Umsetzung der Lab-Ziele – Beschreibung Einzelprojekte im Antrag

In diesem Abschnitt wird dargelegt, wie die Ziele des Labs umgesetzt werden sollen. Hierzu soll ein Überblick über die bereits geplanten Einzelprojekte und Massnahmen gegeben werden. Thema, Ziel und geplante Aktivitäten der Einzelprojekte sind kurz darzustellen. Weiterhin soll darauf eingegangen werden, welchen Beitrag die jeweiligen Einzelprojekte zu den Zielen des Labs leisten und wie Praxispartner eingebunden werden.

Dieser Abschnitt verfügt über keine Zeichenbegrenzung, da je nach Anzahl der bereits vorgesehenen Einzelprojekte der Umfang stark variieren kann. Die Beschreibung der Einzelprojekte soll sich jedoch auf das Wesentliche beschränken.

Was brauche ich für die Abrechnung von WTT-Tagungen?

Die Abrechnung von WTT-Tagungen ist deutlich einfacher als die von anderen Projekten.

Die Projektabrechnung für WTT-Tagungen erfolgt durch die Zusendung folgender Dokumente innert 30 Tage nach Durchführung der Tagung online an die IBH-Geschäftsstelle. Bitte senden Sie folgende Dokumente per E-Mail zu:

  • die Teilnehmerliste mit Namen und Adresse der Einrichtung
  • das Veranstaltungsprogram mit Logo der IBH und Tagungsablauf
  • Kurzbericht zur Tagung mit Bezug zur Zielsetzung im Antrag (max. 2.000 Zeichen).

Wird die Frist nicht eingehalten, verfällt der Zuschuss. Die IBH behält sich vor, stichprobenartig Belege mit Bezug zur Veranstaltung zur Vorlage einzufordern und die rechtmässige Projektzuordnung in den jeweiligen Hochschulen vor Ort zu prüfen. Ergeben sich Unregelmässigkeiten, werden die Fördergelder nicht ausbezahlt. Die Förderbeiträge werden nach Vorliegen der vollständigen Rechenschaftslegung ausbezahlt, wenn innert 14 Tagen keine Belege angefordert werden; wenn Belege angefordert werden, in der Regel innert 30 Tagen nach Vorliegen der Belege.

Wie wird über die Bewilligung von Anträgen entschieden?

Grundsätzlich gilt: Anträge, die unvollständig sind oder Überlänge haben, werden nicht angenommen! Die Prüfung der formalen Voraussetzungen und des Finanzplans eines Projektantrags erfolgt durch die IBH-Geschäftsstelle.

Zur Vorbereitung von Beschlussanträgen bzw. zur Prüfung des wissenschaftlichen Teils des Projektantrags greift der Vorstand auf IBH-interne oder –externe Expert/innen zurück. Für Expert/innen, welche an einem Projektantrag beteiligt sind, gilt die aktive Ausstandsregelung.

Expert/innen geben eine kurze schriftliche Bewertung ab und können in Hearings aktiv einbezogen werden.

Beschlussinstanz zur Mittelvergabe ist der IBH-Kooperationsrat, bestehend aus den Rektoratsvertretungen aller beteiligten Mitgliedshochschulen.

Bei WTT-Tagungen entscheidet das dafür zuständige Vorstandsmitglied, bei Bedarf können auch dazu Expertisen eingeholt werden.

Die Beurteilung der Projektanträge erfolgt für die einzelnen Projektarten jeweils nach einem einheitlichen Raster. Dieses dient sowohl den Expert/innen wie dem Vorstand als Grundlage zur Entscheidungsfindung und der Beschlussvorlage zu Handen des Kooperationsrates. Folgende Kriterien sind für die einzelnen Projektarten Gegenstand der Beurteilung:

Wie finde ich Projektpartner?

Die IBH bietet Unterstützung für potenzielle Antragsteller, die Partner für ihre Projektidee suchen. Projektvorschläge können jederzeit oder auf Basis eines Calls von einer oder mehreren Hochschulen unter www.campus-bodensee.org eingereicht werden. Alle Interessenten werden über den Vorschlag orientiert. Eine Verpflichtung des Initiators zur Einbindung in ein Projektkonsortium besteht jedoch nicht.

Bildung eines Konsortiums

Mindestens 2 Mitgliedshochschulen aus unterschiedlichen Ländern bilden ein Projektkonsortium. Ggf. kann es von Vorteil sein, zur Erstellung des Antrags und Durchführung des gemeinsamen Projektes eine Vereinbarung abzuschliessen. Wichtig ist, dass jeder Projektpartner einen substanziellen Beitrag zum Gelingen des Projektes leistet. Projektpartner müssen die gleichen Bedingungen erfüllen wie die Projektleitung und tragen Projektverantwortung. Rechtsverbindlich verantwortlich gegenüber der IBH ist jedoch nur die Projektleitung.

Was sind die Bestandteile eines Projektantrags?

Die Einreichung von Projekterträgen erfolgt über das Online-Tool PADUA (www.ibh-abrechnung.org). Die notwendigen Zugangsdaten erhalten Sie bei der IBH-Geschäftsstelle.Die einzureichenden Anträge bestehen aus mehreren Teilen. Bitte prüfen Sie vor Antragstellung, ob die formalen Voraussetzungen erfüllt sind.

Alle im Folgenden genannten Teile sind Bestandteil des Antrags. Nur vollständig eingereichte Anträge können in die Prüfung aufgenommen werden.

  • Daten der beantragenden Hochschulen

Hier ist die federführende Hochschule als Projektleitung sowie alle weiteren beteiligten Hochschulen mit Adresse und Ansprechpersonen aufzuführen. Falls externe Hochschulen oder Dritte (Unternehmen, Institutionen, etc.) als Projektpartner teilnehmen, sind diese ebenfalls zu nennen.

  • Projektdaten

Bei den Projektdaten ist eine Zuordnung zu einer der unter 2.2 genannten Projektarten erforderlich. Zu den Projektdaten gehören ebenfalls der Titel sowie auch die Laufzeit des Projekts.

  • Abstract

Für die Einreichung des Projektes ist ein Abstract von max. 1‘000 Zeichen plus der Nennung von 3 Keywords erforderlich.

  • Finanzplan

Der Finanzplan enthält alle im Zusammenhang mit dem Projekt anfallenden Kosten für alle beteiligten Projektpartner.

  • Beschreibung des Vorhabens (wissenschaftlicher Teil)

Der wissenschaftliche Teil des Antrags bildet das zentrale Dokument und muss Aussagen zu den unter 5.3.2 genannten Aspekten beinhalten. Zur Beurteilung der Anträge können Experten beigezogen werden. Diese prüfen die eingereichten Anträge anhand der unter 6. aufgeführten Kriterien.

  • Unterschriftenblätter der Kooperationsratsmitglieder der beantragenden Hochschulen

Die Unterschrift der Mitglieder des Kooperationsrates (in der Regel die Rektoren oder Rektorinnen der Hochschulen) zeigt das Einverständnis der beteiligten Hochschule mit den Projektzielen und die Bereitschaft, die IBH-Mittel gemäss der im IBH-Kooperationsrat formulierten Regeln zu verwenden und nachzuweisen. Diese Regel leitet sich aus dem Selbstverständnis der IBH als einem Hochschulverbund her, dessen Rektoren die Verwendung der Mittel gemeinsam beschliessen.

Weitere Informationen finden Sie im IBH-Leitfaden für die Antragstellung

Wie stelle ich einen Antrag zur Förderung einer WTT-Tagung?

Der Antragsteller informiert die IBH‐Geschäftsstelle über die Antragsidee in einer E-Mail (Name der Tagung, Datum, federführende Hochschule, Projektpartner). Daraufhin wird der Antragsteller durch die Geschäftsstelle zum Einreichen des Antrages eingeladen. Zu einem vollständigen Antrag gehören:

  • ein Konzept, woraus der Sinn und Zweck der Tagung, der IBH‐ und Regionalbezug und die Öffentlichkeitswirksamkeit der Veranstaltung hervorgehen
  • ein Budget;
  • Unterschriftenblätter mit Unterschriften der Kooperationsratsmitglieder aus den beteiligten Hochschulen;
  • die Einreichung des Antrags per E-Mail an die IBH‐Geschäftsstelle
  • die Verpflichtung des Antragstellers, Rechnungen, Zahlungsbelege oder sonstige Belege vorzulegen, wenn er von der IBH dazu aufgefordert wird

 

Deadline für die Beantragung von WTT-Tagungen?

Ein Antrag kann jederzeit gestellt werden, der WTT‐Beauftragte im Vorstand entscheidet innerhalb von 30 Tagen nach Vorliegen des vollständigen Projektantrags. Die Antragstellung muss so rechtzeitig erfolgen, dass sowohl die Zeit bis zur Bewilligung als auch die Auflagen zur Öffentlichkeitsarbeit gewährleistet werden können (IBH Logo auf allen Veranstaltungspublikationen).

Was sind die Kriterien für die Antragstellung einer WTT-Tagung?

Bei der Vorbereitung und Durchführung müssen die grenzüberschreitenden Aspekte deutlich werden. Eine Tagungsgebühr ist (ausser bei WTT-Ateliers) obligatorisch, sollte aber niedrig gehalten werden. Es werden keine Tagungsformate gefördert, die bereits bestehen oder durch andere Organisationen ausgerichtet werden bzw. wurden.

Ein deutlich erkennbarer IBH‐ und Regionalbezug der Veranstaltung muss sichergestellt werden durch:

  • den Innovationsgedanken der zugrunde liegenden Themen oder Fragestellungen
  • Transfercharakter und regionaler Bezug zu IBH‐Hochschulen und/oder Gesellschaft und/oder Wirtschaft und/oder Netzwerken und Institutionen in der Regio Bodensee
  • Öffentlichkeitswirksame Gestaltung der Tagungen (Teilnahme von Menschen aus Kunst, Wirtschaft, Politik etc.; Präsentation in den Medien etc.)
  • Die Einladung der IBH‐Geschäftsstelle zur Veranstaltung.

Was sind die formalen Förderkriterien?

Grundsätzlich können alle Mitgliedshochschulen der Internationalen Bodensee-Hochschule Projekte beantragen. Förderberechtigt sind Projekte, an denen mindestens zwei Hochschulen aus unterschiedlichen IBK-Ländern beteiligt sind. Die teilnehmenden Mitgliedshochschulen bilden ein Projektkonsortium, welches eine Hochschule als federführend und ein Mitglied dieser Hochschule zur Projektleitung ernennt. Die federführende Hochschule ist für die Abrechnung der Kosten, auch die der Projektpartner, verantwortlich und führt diese durch. Sie anerkennt die Regeln des Finanzierungs- und Abrechnungsmodells.

Es können auch externe Hochschulen, die nicht Mitglied der IBH sind, in das Projektkonsortium oder Ressort aufgenommen werden. Diese erhalten jedoch keine Mittel aus der IBK-Leistungsvereinbarung und können in der Regel nicht die Federführung eines Projekts übernehmen.

Projektideen und -vorschläge für alle Projektarten können von einer oder mehreren Hochschulen der IBH über das Projektantrags- und –abrechnungstool PADUA (www.ibh-abrechnung.org) eingereicht werden. Eingabetermine für Anträge entnehmen Sie bitte der Homepage der IBH.

Die Sprache der eingereichten Anträge ist grundsätzlich Deutsch. Bei Initialprojekten, die auf eine Einreichung eines Antrags bei einer Förderagentur zielen, ist eine Antragstellung in englischer oder deutscher Sprache möglich.