Interview mit Trudi Ackermann

Trudi Ackermann

1. Was haben Sie mit der IBH zu tun?

Die Universität Liechtenstein war eine der Mitbegründerinnen der IBH AG Ausland und ich engagiere mich seit dem Anfang, das sind glaub ich mittlerweile schon 10 Jahre, in der AG Ausland. Im Moment bin ich die Vorsitzende der Lenkungsgruppe.

2. Warum engagieren Sie sich in der IBH?

Die Idee der regionalen Vernetzung der Hochschulen über die 4 Landesgrenzen hinweg finde ich toll. Auf überschaubarem Raum werden Wissen und Erfahrung ausgetauscht, aber auch geforscht und zusammengearbeitet. Gerade für eine kleine Hochschule, und vor allem als die einzige im Land, die Studierendenaustausch anbietet, ist die Vernetzung und die Zusammenarbeit mit den anderen Partnern sehr wichtig. Zudem ist die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen in der Arbeitsgruppe sehr angenehm und gewinnbringend.

3. Was bedeutet dies für Ihre Hochschule?

Als International Office kann ich in Zusammenarbeit mit der IBH verschiedene Aktivitäten anbieten, wofür uns im Alleingang die Ressourcen fehlen würden. Zudem können wir Nutzen aus der kulturellen Vielfalt der Bodenseeregion ziehen. Als sehr wertvoll erachte ich den Pool an Wissen und Erfahrung meiner Kolleginnen und Kollegen der AG, aus dem ich schon des öfteren schöpfen durfte.

4. Was nützt es der Bodenseeregion?

Durch die angebotenen Aktivitäten der AG Ausland gewinnt die Bodenseeregion sicher an Sichtbarkeit und wird als attraktiver Studienort wahrgenommen. Die Idee der europäischen Integration wird in der IBH aktiv umgesetzt und gelebt.

5. Was passiert aktuell?

Die AG Ausland bietet seit Jahren eine vierwöchige Summer-School zum Thema „Deutsch und Kultur an“. Dort können sich zukünftige Gaststudierende aus den Teilschulen Deutschkenntnisse aneignen oder diese vertiefen und lernen die kulturelle Vielfalt der Bodenseeregion kennen. Die Summer School ist jedes Jahr mit 150 Teilnehmenden ausgebucht und entspricht somit einer grossen Nachfrage. Zudem bieten wir pro Jahr 4 sogenannte „Cultural Rotation Events“ an. Dabei bietet eine, manchmal auch mehrere Hochschulen zusammen, ein Programm an der Hochschule an, welches kombiniert wird mit kulturellen Exkursionen in der jeweiligen Stadt oder Region. Daran können Gaststudierende des IBH Netzwerkes teilnehmen. Auch diese Exkursionen sind immer ausgebucht. Im November findet eine Weiterbildung für die Mitarbeitenden der International Offices zum Thema „Welcome Center“ statt.

6. Wenn Sie sich etwas wünschen dürften, was wünschen Sie sich für die IBH?

Dass, die Politik und die Hochschulen die IBH weiterhin unterstützen und die Ergebnisse der bisher geleisteten Arbeit weiterverfolgt und ausgebaut werden und dass noch viel Neues daraus entstehen mag.

Informationen zur IBH-AG Ausland und ihren Aktivitäten finden Sie hier.