AG Gender & Diversity

Die demografische Entwicklung verändert die Gesellschaft in Europa: Fachkräfte werden dringend gesucht, aber das vorhandene Potenzial, das z. B. Frauen oder Personen mit Migrationshintergrund stellen, wird nicht ausreichend genutzt. Der zunehmenden gesellschaftlichen Heterogenität (Altersstruktur, Gender Gap, Migrationshintergrund, Menschen mit Behinderung, soziale Unterschiede) und dem Wandel von der industriellen zur wissensbasierten Produktion gilt es mit international wettbewerbsfähigen, geschlechtergerechten und familienfreundlichen Hochschulstandorten zu begegnen. Die IBH-Hochschulen stehen mehr denn je in der Verantwortung, auf diese Herausforderungen zu reagieren, Diversity-Aspekte zu berücksichtigen und gut qualifizierte Nachwuchskräfte für Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft auszubilden. Zudem müssen sie als Standorte attraktiv sein, um ihrerseits (inter-)national renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie hochqualifizierte Dozierende gewinnen zu können.

Ziel:

Die IBH-AG Gender & Diversity hat zum Ziel, die Diskurse um Geschlechtergerechtigkeit und Familienfreundlichkeit – und im weitesten Sinne Diversity – im IBH-Raum zu erweitern, um Studien-, Arbeits- und Forschungsbedingungen für alle zu verbessern. Die teilnehmenden Hochschulen nehmen die Herausforderung an, Anti-Diskriminierung und Potenzialentwicklung in ihren Einrichtungen zu stärken.

Die Arbeitsgruppe unterstützt die strukturelle Verankerung von gender- und diversity-gerechten Maßnahmen. Sie leistet so einen Beitrag zur Qualitätssteigerung der Hochschulen sowie zur Profilschärfung des Netzwerkverbunds. Sie entwickelt regional-spezifische Strategien und maßgeschneiderte Lösungen für die Weiterentwicklung der Organisationskultur an den IBH-Hochschulen, die den veränderten Erwartungen von Mitarbeitenden, WissenschaftlerInnen sowie anderen Akteurinnen und Akteuren Rechnung tragen.

Aktuelle Themen:

Organisation

Die Arbeitsgruppe wurde 2011 vom IBH-Kooperationsrat gegründet und besteht aus Expertinnen und Experten der Mitgliedhochschulen. Sie treffen sich drei Mal pro Jahr im Plenum. In verschiedenen Unterarbeitsgruppen werden Themen vertieft. Die Sprecherinnen der Arbeitsgruppe sind Katharina Kirschbaum (Hochschule Furtwangen) und Marion Woelki (Universität Konstanz).

Im Interview spricht Marion Woelki über ihr Engagement in der IBH und warum gender- und diversitygerechte Entwicklung für Hochschulen wichtig ist.

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  • Interview mit Marion Woelki

    1. Seit wann kennen Sie die IBH? Seit 2005, also immerhin schon 10 Jahre. 2. Welches ist Ihre Funktion? Ich bin eine der Gründerin und Sprecherin der AG Gender und Divesi…

  • Veranstaltungen

    2017 Lesereise mit Prof. Dr. Senta Troemel-Ploetz Prof. Dr. Senta Troemel-Ploetz zeigt in ihren beiden Wortstücken Parallelen, Linien und Verbindungen im Leben genialer F…