Veranstaltungen

2017

Tagung „Cross Media“

Die Vielfalt der Medien und deren individualisierte Nutzung erschwert es zunehmend, Zielgruppen passgenau anzusprechen. Gleichzeitig bieten die unterschiedlichen Medien neue Möglichkeiten der Gestaltung und des Dialogs. Cross Media erscheint als Zauberwort erfolgreicher Marketingkampagnen, an dem auch Hochschulen nicht vorbeikommen. Dabei steckt hinter dem Konzept mehr als nur das Bespielen mehrerer (Online-) Kanäle. Neue Medien, crossmediales Arbeiten, digital first sind die aktuellen Herausforderungen, denen nicht nur Hochschulkommunikatoren gegenüberstehen.

Herkömmliche Organisationsformen können diese Anforderungen nur teilweise bewältigen. Für eine zielgruppen- und themengesteuerte Kommunikation bedarf es interner Planungen und oft auch Anpassungen der Prozesse. Cross Media stellt damit eine grosse Herausforderung an die interne Organisations und Kommunikationskultur dar.

Im Rahmen der Tagung geht es sowohl darum, zu zeigen, was sich hinter dem Schlagwort verbirgt, als auch konkrete Umsetzungen an Beispielen von Hochschulen, Medienunternehmen und Kultureinrichtungen vorzustellen. Um die Wirkung der eigenen Cross Media Aktivitäten erfassen zu können, wird darüber hinaus aufgezeigt, wie mit Social Media Monitoring, Social Networks und anderen Plattformen wertvolle User Insights für Marketing und Kommunikation generiert werden können.

Matthias Fejes (TU Chemnitz), Tobias Köpplinger (Frankfurter Neue Presse), Chris Höfner (TEMPUS CORPORATE GmbH – Ein Unternehmen des ZEIT Verlags), Mike Schwede (Strategie- und Kommunikationsberater, Dozent für Social Media), Axel Renner (Bregenzer Festspiele) und Jürg Dinner (Universität Zürich) werden das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten und beispielhaft Umsetzungen aus Hochschulen und Unternehmen vorstellen.

Die Veranstaltung findet an der FH Vorarlberg statt. Weitere Informationen finden Sie im Einladungsflyer

Anmeldung


2016

Tagung „Content Marketing in Bildung und Wissenschaft“

Der deutschsprachige Raum beheimatet mehr als 500 Universitäten und Hochschulen. Sie alle buhlen um Aufmerksamkeit von Studieninteressierten, Wirtschaft und Politik zur Sicherung der eigenen Zukunftsfähigkeit. Die Hochschule im 21. Jahrhundert muss vielen Anforderungen gerecht werden: Sie muss relevant sein. Sie muss wirtschaftlich sein. Sie muss dem demografischen Wandel trotzen. Doch wie die Gesellschaft und den akademischen Nachwuchs in einer Zeit von Ad-Blockern, Medienmisstrauen und Werbeflut vom eigenen Angebot überzeugen? Content Marketing heisst das aktuelle Buzzword als Antwort auf diese Frage. Konkret geht es um relevante und hochwertige Inhalte, die in ansprechender Weise der Zielgruppe dabei helfen, eine komplexe Entscheidung zu treffen oder ein Problem zu lösen.

Wir haben Content-Experten, Kreativ-Agenturen, Blogger und Wissenschaftler u. a. aus Berlin, Zürich und Innsbruck eingeladen, um aufzuzeigen, wie Content Marketing in Bildung und Wissenschaft aussehen kann. Was ist der Content Lifecycle und warum ist er für eine erfolgreiche Strategie essenziell? Wann funktioniert Content Marketing und warum? Wie kann Storytelling in der Wissenschaftskommunikation aussehen? Über welche Kanäle kann Content Marketing wie umgesetzt werden? Welche Inhalte wollen Studieninteressierte überhaupt? Diesen und anderen Fragen widmet sich die Tagung der AG Kommunikation der Internationalen Bodensee-Hochschule (IBH-AG Kommunikation).

Die Veranstaltung findet am 14. November 2016 an der HTWG Konstanz statt.

Einladungsflyer

2015

Tagung „Kommunikationsstrategien von Hochschulen“

An die Kommunikationsabteilungen in Hochschulen werden teils gleiche und teils ganz andere Anforderungen gestellt als an jene in Unternehmen der Privatwirtschaft. An beiden Orten soll der Wert der Kommunikationsarbeit messbar und damit auch sichtbar gemacht werden. Auch spielt die interne Kommunikation unabhängig vom Institutionstyp eine wichtige Rolle. Über Abteilungen oder Bereiche hinweg soll sie Informationen bündeln und zur Orientierung in der eigenen Organisation und zum Zugehörigkeitsgefühl beitragen. Hochschulen bewegen sich im Spannungsfeld zwischen den Wünschen und Ansprüchen von Studierenden, Mitarbeitenden, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Häufig wird auf Hochschulen ein besonderes Augenmerk gerichtet, da sie einen grossen Teil der Verantwortung tragen, Studierende für den Arbeitsmarkt und für die Welt von Morgen fit zu machen und weil sie als öffentlich-rechtliche Institutionen auch den Steuerzahlerinnen und -zahlern Rechenschaft ablegen müssen.

Wie sieht eine zeitgemässe Kommunikationsstrategie einer Hochschule aus? Welche Besonderheiten zeichnen sie aus und wie kann die durch sie erzielte Wertschöpfung gemessen werden? Diesen und anderen Fragen geht die Tagung der Arbeitsgruppe Kommunikation der Internationalen Bodensee-Hochschule (IBH-AG Kommunikation) nach.

Die Tagung fand am 2. November 2015 an der Universität Zürich statt.

Einladungsflyer

Medienmitteilung

2014

Tagung „Wissenschaftskommunikation“

Die Kommunikation von wissenschaftlichen Themen und Ergebnissen ist eine wichtige Aufgabe und eine grosse Herausforderung für Wissenschaftler, Wissenschaftskommunikatoren und Medienverantwortliche. Dabei haben sich sowohl die Anforderungen an Art und Qualität der Wissenschaftskommunikation in den vergangenen Jahren verändert, als auch die vielfältigen Kanäle, über die wissenschaftliche Themen kommuniziert werden.

Mit der Tagung Wissenschaftskommunikation, die am 7.11.2014 an der Universität St.Gallen stattfand, stellte die IBH-AG Kommunikation aktuelle Trends in der Wissenschaftskommunikation – auch anhand von Best-Practise-Beispielen – vor. Am Beispiel der Technischen Universität München und der Daimler AG wurde aufgezeigt, dass Wissenschaftskommunikation nicht nur für Hochschulen, sondern auch für Industrieunternehmen ein wichtiges Thema ist.

In den Sessions am Nachmittag standen die Nutzung von Social Media sowie dialogorientierte Ansätze und Möglichkeiten der Messung von Wissenschaftkommunikation im Vordergrund. Darüber hinaus wurde die Bedeutung von Wissenschaftskommunikation aus journalistischer Sicht beleuchtet. Wie Wissenschaftskommunikation erfolgreich gemessen werden kann – insbesondere beim Einsatz von digitalen Medien – war ebenfalls ein wichtiger Aspekt, der berücksichtigt wurde. Diskutiert wurde auch, ob die Vermittlung wissenschaftlicher Ergebnisse ausschließlich Aufgabe von Hochschulen und anderen Forschungseinrichtungen ist, oder inwiefern auch Politik und Verwaltung sowie Unternehmen durch gezielte Kommunikation die Akzeptanz für neue Technologien erhöhen und den Dialog zwischen Wissenschaft und ihren Zielgruppen verbessern können.

Rund 90 Teilnehmende nahmen an der Veanstaltung teil und informierten sich über aktuelle Trends in der Wissenschaftskommunikation und welche Herausforderungen sich daraus ergeben. Neben den inhaltlichen Inputs schätzten die Teilnehmenden den grenzüberschreitenden und hochschulartenübergreifenden Austausch mit Forschenden und Kommunikationsverantwortlichen aus IBH-Mitgliedshochschulen und darüber hinaus.

Im Einladungsflyer zur Tagung finden Sie das Programm. Fotos zur Veranstaltung finden Sie hier.