Interview mit Simone Strauf

Welches ist ihre Funktion? Wie engagieren Sie sich innerhalb der IBH?

Ich bin seit Mai 2013 in der Geschäftsstelle der IBH tätig und für die Bereiche Kommunikation und Wirkungsmonitoring zuständig. Es ist meine Aufgabe, die IBH nach innen, d.h. in den Mitgliedshochschulen und nach aussen sichtbarer zu machen und die Kommunikation zu verbessern. Hierfür ist es wichtig zu evaluieren, welche Wirkungen die Massnahmen und Aktivitäten der IBH erzielen, um aufzeigen zu können, welchen Mehrwert sie bieten.

Was haben Sie vor Ihrer Tätigkeit für den Hochschulverbund gemacht?

Seit 2000 bin ich am Institut für Systemisches Management und Public Governance (IMP-HSG) der Universität St.Gallen im Bereich Regionalwissenschaft als Projektleiterin beschäftigt (neben meiner Tätigkeit für die IBH nun noch mit 20%). Hier beschäftige ich mich mit Fragen der regionalen Entwicklung, z.B. im Rahmen von Impact Analysen.Die Erfahrungen aus den für das IMP-HSG durchgeführten Projekten kommen nun meiner Tätigkeit für die IBH zugute.

Warum engagieren Sie sich in der IBH?

Die internationale Bodenseeregion verfügt über eine Vielzahl von Bildungs- und Forschungseinrichtungen. Die Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen zu fördern und dadurch einen Mehrwert sowohl für die Mitgliedshochschulen als auch für die Region zu erzielen, ist einerseits eine grosse Herausforderung und birgt andererseits ein riesiges Potenzial. Dass die IBH in diesem Jahr ihr 15 jähriges Jubiläum feiern kann zeigt, dass sie bisher sehr erfolgreich war. Die IBH weiter zu entwickeln und das Netzwerk zu stärken, ist eine spannende Aufgabe und erweitert den eigenen Horizont.

Was passiert aktuell?

Die Internationale Bodensee-Hochschule hat mit der neuen Homepage, dem neu eingeführten Newsletter sowie dem neu gestalteten Jahresbericht bereits wichtige Massnahmen im Bereich Kommunikation umgesetzt. In der IBH-AG Kommunikation engagieren sich die Kommunikationsverantwortlichen der IBH-Mitgliedshochschulen, um sich auszutauschen, zu vernetzen und die IBH sichtbarer zu machen. In diesem Jahr führt die IBH-AG Kommunikation ihre zweite Fachtagung zum Thema „Kommunikationsstrategien von Hochschulen“ durch. Diese Veranstaltung richtet sich an Kommunikationsverantwortliche, Mitarbeitende und Forschende sowohl der Mitgliedshochschulen als auch anderer Institutionen.

Wo sehen Sie die IBH in 5 Jahren? Wenn Sie sich etwas wünschen dürften, was wünschen Sie sich für die IBH?

Ich wünsche mir, dass die Marke IBH bei den Mitarbeitenden der IBH-Mitgliedshochschulen und zahlreichen regionalen Akteuren so bekannt wird, dass sie nicht mehr erklärungsbedürftig ist. Die politisch Verantwortlichen unterstützen die IBH, da sie einen wichtigen Beitrag zur Positionierung der Bodenseeregion als Wissenschafts- und Bildungsstandort leistet. Die IBH fördert weiterhin innovative grenzüberschreitende und hochschulartenübergreifende Ideen und Aktivitäten und ist ein internationales Vorzeigeprojekt für die Zusammenarbeit im Bereich Bildung und Forschung.