IBH-Labs

Nachhaltige Vernetzung von Wissenschaft und Praxis

Die IBH, die Internationale Bodensee Konferenz (IBK) und Interreg-V-Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein fördern mittels thematisch ausgerichteter IBH-Labs, Forschungs- und Innovationsnetzwerke von Hochschulen und Praxispartnern aus Wirtschaft und Gesellschaft. Sie leisten damit einen nachhaltigen Beitrag zur Förderung des Wissens-, Innovations- und Technologietransfers und damit zur Standortattraktivität der Bodenseeregion.

Im Einzelnen verfolgen die IBH-Labs folgende Ziele:

  1. Bildung von nachhaltigen, grenzüberschreitenden und themenspezifischen Forschungskonsortien und -kapazitäten
  2. Vernetzung der IBH-Labs mit der Wirtschaft und den Institutionen des öffentlichen Lebens
  3. Leistung eines übergeordneten Innovationsbeitrages von grosser Relevanz und Strahlkraft für den Bodenseeraum und darüber hinaus

Die IBH-Labs sollen dazu beitragen, die Hochschulkompetenzen hochschularten- und grenzüberschreitend zu bündeln sowie den Wissens-, Innovations- und Technologietransfer zwischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen bzw. regionalen Akteuren aktiv zu fördern und mittels nachhaltiger Strukturen zu sichern.

Themencluster

Die thematische Ausrichtung der IBH-Labs orientiert sich an den massgeblichen Themen und den Entwicklungspotenzialen der Bodenseeregion. Die aktuell für die Bodenseeregion relevanten und für IBH-Labs geeigneten Themen wurden in einer vorgeschalteten Potenzialanalyse identifiziert. Als Ergebnis wurden parallel drei IBH-Labs zu folgenden Themen ausgeschrieben:

  • Thema 1: Gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Wandel in der Bodenseeregion
  • Thema 2: Innovation, Digitalisierung und regionale Wettbewerbsfähigkeit
  • Thema 3: Bildungs- und Wissensraum Bodensee

Zum 30.4.16 wurden insgesamt 7 Lab-Anträge zu den o.g. Themen eingereicht. Am 21.9.2016 hat der Lenkungsausschuss des Interreg V-Programms «Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein» aus jedem Themencluster je ein IBH-Lab bewilligt. Das Interreg-Programm „Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein fördert die drei IBH-Labs mit insgesamt 6.2 Millionen Euro – inklusive eigener Mittel stehen den Labs damit insgesamt rund 10 Millionen Euro zu Verfügung.

Die drei Labs „IBH-Living Lab Active & Assisted Living“, „IBH-Lab KMUdigital“ und „IBH-Lab Seamless Learning“ realisieren insgesamt 21 Einzelprojekte. In einer ersten Runde konnten 2016 neun Projekte bewilligt werden, 2018 kamen 12 weitere hinzu. In den IBH-Labs arbeiten 15 IBH-Hochschulen aus Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz gemeinsam mit weiteren Hochschul- und einer Vielzahl von Praxispartnern aus Wirtschaft, Sozial- und Gesundheitsdienstleistern sowie Bildungsträgern an der Schaffung von neuen grenzüberschreitenden Lösungen zu gesellschaftlichen Herausforderungen.

Am 15.10.2018 präsentieren die drei IBH-Labs im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung erste Ergebnisse. Nähere Informationen sowie die Anmeldung zur Veranstaltung finden Sie hier.

Medienmitteilung vom 22.9.2016

Broschüre IBH-Labs

Reporting IBH-Labs 2017

Zum Januar 2017 starteten die folgenden drei IBH-Labs:

  • Erste Zwischenergebnisse

    Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis in der Digitalisierung am Bodensee mit Modellcharakter für Europa IBH-Labs ziehen Halbzeitbilanz Kreuzlingen. Digitalisier…

  • IBH Living Lab AAL

    Unser Ziel ist es, den Menschen, die sich aufgrund einer individuellen physischen oder psychischen Einschränkung (bedingt durch Alterung oder Behinderung) aus dem soziale…

  • IBH-Lab «KMUdigital»

    Das IBH-Lab KMUdigital unterstützt klein- und mittelständische Unternehmen (KMU) in der Bodenseeregion bei der Bewältigung, Umsetzung und Implementierung der rasant forts…

  • IBH-Lab »Seamless Learning«

    Wissen und Qualifikationen sind zentrale Ressourcen des dezentral strukturierten Bodenseeraums, um im Standortwettbewerb international zu bestehen. Optimaler Aus- und Wei…