Bildverarbeitung mit Smartphone-Apps (BiLeSA)

Auch die Bodenseeregion fordert mehr Hochschulabsolventen aus den MINT-Fächern. Schwierigkeiten in der Mathematik sind leider oft mitverantwortlich für Studienabbrüche oder Misserfolge. Weshalb? Auf Sekundarstufe kam es teils zu Kürzungen des Mathematik-Unterrichts. Er unterscheidet sich zudem stark von den Modulen an der Fachhochschule. Und die Vorkenntnisse der Studierenden sind aufgrund verschiedener Lernbiographien recht unterschiedlich. Ebenfalls problematisch ist der Übergang von den sehr theoretischen Grundlagen des ersten Studienjahrs zu den anwendungsorientierten Ingenieurfächern in den späteren Studienjahren. Das Forschungsprojekt will diesen Brüchen mit einem Seamless-Learning-Konzept begegnen – es soll beispielhaft aufzeigen, wie sie überwunden werden können. Im Mittelpunkt steht eine Smartphone-App für digitale Bildverarbeitung, die an Berufsmittelschulen und Fachhochschulen getestet wird: Mathematische Operationen können so – beispielsweise an Bildern von Gesichtern – in konkreten Anwendungen durchgeführt werden. Damit erhalten sie eine Relevanz für die Studierenden. Die Bildverarbeitung und ihre mathematischen Grundlagen sind eine Schlüsseltechnologie der Automatisierung und Digitalisierung. Mit der App – in Kombination mit Tutorials – können sie innovativ und anschaulich vermittelt werden. Das steigert die Qualität des Unterrichts.

Projektlead: ZHAW, Projektleiter: Matthias Schmid (scmi@zhaw.ch)

Projektpartner: HTWG Konstanz, BBZ Schaffhausen, Dermolockin GmbH

Projektlaufzeit: 01.03.2018 – 31.05.2020