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Karrierekurven als Chance

Ein linearer Lebenslauf ist nicht mehr das Mass aller Dinge im Berufsleben. Geisteswissenschaftler waren in der Vergangenheit für ihre bunten Lebensläufe bekannt, nun haben vermehrt auch Absolventen anderer Studienfächer einen ungeraden Karriereweg. Die erste grenzüberschreitende Tagung des Mentoring-Netzwerkes in der Internationalen Bodensee-Hochschule IBH widmete sich am 26. Mai an der PH Zürich den Chancen von ungewöhnlichen Biographien für einen gelungenen Start in das Berufsleben. Junge Akademiker erfuhren von erfahrenen Mentoren, dass beruflicher Erfolg nicht immer geradlinig sein muss und Qualifikationen wie Mobilität, gute Umgangsformen, Sprachkenntnisse und interkulturelle Kompetenz für die Personalauswahl zunehmend wichtiger werden. Von Auslandaufenthalten, Familienphasen oder einer zeitweiligen Tätigkeit in einem berufsfernen Umfeld können daher sowohl hochqualifizierte Absolventen als auch ihre zukünftige Arbeitgeber profitieren.

Im Anschluss an die Tagung waren interessierte Besucher und die Presse zu einer Podiumsdiskussion über ungewöhnliche Berufswege eingeladen.

Als Gesprächspartner waren anwesend:

  • Frank Astor, Coach und Schauspieler
  • Dr. Stefanie Duttweiler, Oberassistentin am Päd. Institut der Universität Zürich
  • Prof. Monique Honegger, Leiterin des Schreibzentrums, PH Zürich
  • Dr. Kai Romhardt, Unternehmensberater und Buchautor
  • Martina Vogl, Geschäftsführerin aus Konstanz

Es begrüssten Prof. Ursula Bolli-Schaffner, Präsidentin für Chancengleichheit an der Zürcher Fachhochschule sowie Stephan Prehn, Geschäftsleiter der Internationalen Bodensee-Hochschule.

Die Universitäten Basel, Konstanz, St. Gallen und Zürich sowie die Hochschule Konstanz und die Zürcher Fachhochschule engagieren sich gemeinsam im Verbund des IBH-Mentoring-Programms für den erfolgreichen Berufseinstieg von jungen Akademikern. In Mentoring-Programmen profitiert der wissenschaftliche Nachwuchs vom Coaching durch einen persönlichen Mentor. Das IBH-Mentoring ist das einzige Hochschulprogramm im deutschsprachigen Raum, das über die Ländergrenzen von Deutschland, Liechtenstein, Österreich und der Schweiz hinweg Tandems bildet und den Einblick in die nationalen Eigenheiten der Arbeitswelt als Wissensfaktor nutzt.

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