Qualitative Medienforschung
Medien prägen die gegenwärtige Gesellschaft wie keine andere zuvor. Das kommt in Zeitdiagnosen wie „Mediengesellschaft“, „Netzwerkgesellschaft“ oder “Informationsgesellschaft” zum Ausdruck. Besonderes Gewicht haben dabei neue Informations- und Kommunikationstechnologien, die sich in den letzten zwei Jahrzehnten in Berufs- und Alltagswelt ausgebreitet haben. Damit verschwinden jedoch “alte” Medien - wie Radio, Fernsehen oder Printmedien - keineswegs. Vielmehr kommt es zu neuen Bedürfnissen und Profilbildungen. Parallel damit ist eine Ausweitung und Differenzierung der Medienforschung verbunden. Im Zuge dieser Entwicklung erweist sich die Medienforschung - über disziplinäre Grenzen hinweg - zunehmend als Experimentierfeld für qualitative Methoden. Dies hat zu einer unübersichtlichen Bandbreite an methodischen und methodologischen Konzepten geführt.
Die Pädagogische Hochschule Thurgau führte gemeinsam mit der Universität Konstanz das Projekt durch mit dem Ziel, einen Überblick über die Instrumente qualitativer Medienforschung zu geben und die Erträge und Probleme der typischen Ansätze zu benennen.
