Förderdiagnostische Kompetenz von Elementarpädagoginnen und -pädagogen im Bereich Sprache
Eine qualitativ hochstehende Bildung und Förderung von Kindern im Vorschulalter beeinflusst deren Entwicklung positiv und trägt zur Chancengleichheit bei. Die Professionalisierung der Elementarpädagoginnen und -pädagogen, die mit den drei- bis fünfjährigen Kindern arbeiten, ist dafür eine entscheidende Voraussetzung. Ziel dieses Forschungsprojektes ist es deshalb, zur Professionalisierung der Erziehenden für den Bereich Sprache beizutragen. Dieser ist für die gesamte Entwicklung zentral. Elementarpädagoginnen und -pädagogen, die je nach Region mit unterschiedlichen Ausbildungen in unterschiedlichen Settings (Spielgruppe, Kindergarten, Kindertagesstätte) arbeiten, können eine Weiterbildung zur Verbesserung der förderdiagnostischen Kompetenz für Sprache erhalten, damit sie in ihrer täglichen pädagogischen Arbeit Kinder besser fördern können.
Im Rahmen dieser Interventionsstudie wird eine entsprechende Weiterbildung entwickelt und in ihrer Wirkung untersucht. Folgende Fragestellungen werden über zwei Jahre mittels Fallvignette, videobasierter Unterrichtsbeobachtung und Interview untersucht: Wie kann die förderdiagnostische Kompetenz durch die Intervention gefördert werden? Zeigt die Intervention nachhaltige Wirkung im pädagogischen Alltagshandeln? Unterscheiden sich die Elementarpädagoginnen und -pädagogen in Bezug auf ihre Ausbildung, auf das Setting oder die regionalen Unterschiede im Sprachgebrauch (Dialekt, Standardsprache)?
Ein gemeinsames Projekt der PH St.Gallen, SHLR-Schweizer Hochschule für Logopädie Rorschach, PH Weingarten.


