Verbesserung der Schreibberatung und -schulung an den IBH-Hochschulen
In dem einjährigen Projekt werden die beteiligten Hochschulen ein Gesamtmodell für die Verbesserung der Schreibberatung und -ausbildung für Studierende und Promovierende an den IBH-Hochschulen konzeptionalisieren. Es sollen die Gemeinsamkeiten der Hochschulen genutzt und gefördert werden, aber auch ihre spezifischen Anforderungsprofile beachtet und integriert werden. Für diese Konzeption werden die Erfahrungen der Pädagogischen Hochschule Zürich mit einem eigenen Schreibzentrum und die Erkenntnisse, die die Universität Konstanz, die HTWG Konstanz und die Pädagogische Hochschule Thurgau aus ihrer Kooperation hinsichtlich der Vermittlung von Schlüsselqualifikationen gewonnen haben, in die Praxis umgesetzt werden.
Der Bereich „Schreibberatung und -schulung“ eignet sich besonders gut dafür, die Zusammenarbeit der IBH-Hochschulen zu fördern, da er länder- und hochschultypenübergreifend relevant und an vielen IBH-Hochschulen noch unterrepräsentiert ist, seine Förderung jedoch vielerorts als wünschenswert gilt. Es ist daher sinnvoll, eine vom Züricher Schreibzentrumsmodell ausgehende gemeinsame Strategie, die etwa gemeinsame Beratungsangebote, die gemeinsame Nutzung von Ressourcen für Online-Beratung und die Einrichtung einer gemeinsamen Schreibberaterausbildung umfassen könnte, für die IBH-Mitgliedshochschulen zu entwickeln. Eine der wichtigsten berufs- und studienrelevanten Qualifikationen würde so verbessert werden und damit ein zentraler Punkt der Umsetzung der Bologna-Richtlinien. Durch die anschließende Umsetzung entstünde ein im deutschsprachigen Raum einmaliger Verbund für Schreibberatung, der sowohl der Verbesserung der Schreibbetreuung diente, als auch in seiner internationalen und hochschultypenübergreifenden Ausrichtung zum Modell für zukünftige Kooperationen zwischen Hochschulen werden kann.
