Summer School “Analytical Politics in Europe”
Die Sommerschule wurde besseren Zusammenarbeit in der Doktorandenausbildung veranstaltet und um künftig weitere gemeinsame Projekte besser koordinieren zu können. Hauptthema der Sommerschule war die Verwendung analytischer Modelle in der europäischen politikwissenschaftlichen Forschung.
Analytische Modelle, ob entscheidungs- oder spieltheoretische, simulationstechnische oder mathematische, spielen zunehmend eine wichtige Rolle in der fortgeschrittenen politikwissenschaftlichen Forschung. In allen Gebieten der Politikwissenschaft, zum Beispiel in Vergleichender Politikwissenschaft oder den Internationalen Beziehungen werden analytische Modelle mit zunehmender Häufigkeit in der Spitzenforschung angewendet.
In einem 12 Halbtage umfassenden Programm brachte die Sommerschule “Analytical Politics in Europe” den Studierenden Anwendungen im Bereich “Analytical Politics” näher. Jeder Halbtag umfasste eine zweistündige Vorlesung durch einen Dozierenden, gefolgt von einer 90 Minuten dauernden Diskussionsrunde zu Dissertationsprojekten der Teilnehmenden, die sich mit diesen analytischen Modellen befassen. Jeder Dozierende war an zwei zusätzlichen Tagen anwesend, für individuelle Besprechungen mit den Doktoranden.
Den Doktoranden wurden Ansätze der neueren politikwissenschaftlichen Forschung näher gebracht, die zwar zunehmend zur Anwendung gelangen, aber kaum in die Grund- und Doktorandenausbildung in den deutschsprachigen Ländern Eingang gefunden haben. Außerdem wurde durch die Sommerschule die Bildung eines Doktoranden-Netzwerkes gefördert, die sich für diese Ansätze interessieren. Erfahrungen aus den beiden schon durchgeführten Sommerschulen im Rahmen des ECPR zeigen klar auf, dass diese Netzwerkbildung für die Studierenden extrem hilfreich ist, um in der Forschungsarbeit voranzukommen und von den Erfahrungen anderer Studierenden mit ähnlichen Problemen profitieren zu können.
Veranstalter der Sommerschule ist das Institut für Politikwissenschaft der Universität Zürich gemeinsam mit der Universität Konstanz.
