Der Blick über den Tellerrand
58. Nobelpreisträgertagung in Lindau
Am 4. Juli ging die 58. Tagung der Nobelpreisträger in Lindau zu Ende. Es war eine Woche des wissenschaftlichen Dialogs zwischen Nobelpreisträgern und dem wissenschaftlichen Nachwuchs aus 66 Nationen. Die Begegnung zwischen den Nobelpreisträgern der Physik und den jungen Wissenschaftern aus aller Welt diente sowohl dem kulturellen wie auch dem fachlichen Austausch.
Auf der Pressekonferenz zum Thema „Bildungs- und Forschungslandschaft Bodensee“ erläuterte Professor Dr. Erwin Beck als Vorstandsmitglied der Internationalen Bodensee-Hochschule die regionale Vernetzung der IBH-Hochschulen anhand des Masterstudienganges IBH-Schulentwicklung. Er betonte die Nachhaltigkeit der IBH-Förderung als Anschubfinanzierung für diesen Studiengang, der nun erfolgreich in eine selbsttragende und weitere Drittmittel einwerbende Finanzierungsphase übergehen konnte. An verschiedenen Projektbeispielen zeigte er die Einzigartigkeit dieses hochschultypenübergreifenden Hochschulverbundes auf. Ein Ziel, das in den nächsten Jahren im Mittelpunkt der regionalen Zusammenarbeit der IBH stehen werde, sei der Wissens- und Technologietransfer für Firmen, Industrie und Gemeinden.
Der ehemalige Vorsitzende der IBK Kommission Bildung, Wissenschaft und Forschung, Peter Wieser, erläuterte auf dem Medienevent, dass sowohl die Internationalen Bodensee-Hochschule, als auch die Nobelpreisträgertagung in Lindau Leuchtturmprojekte der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK) sind und als Motoren des Bildungsstandortes Bodensee agieren.
Studierende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz berichteten auf der Tagung, wie wichtig der Austausch mit anderen Wissenschaftlern und Studierenden aus anderen Ländern ist – eine Erfahrung, die auch die 24 Hochschulen der IBH in ihrer Zusammenarbeit trägt.
