Partizipation, Standortattraktivität und Kommunikationsstrategien für den Kulturbereich: Neue IBH-Projekte ab 2018

7. Dezember 2017

Neun von der IBH geförderte Projekte starten ab dem 1. Januar 2018 in den Bereichen Regional-, Lehr- und Initialprojekte. Die Regionalprojekte nehmen zentrale Herausforderungen der Bodenseeregion in den Blick. Gemeinsam mit lokalen und regionalen Akteuren aus der Praxis entwickeln und testen die Projektteams anwendungsorientierte Lösungen.Die Lehrprojekte beschäftigen sich mit der Energieregion Bodensee und der Digitalisierung, die Initialprojekte mit der Analyse von Verhaltensunterschieden bei Fischen und der Korrosion bei hybriden Baugruppen.

Das Regionalprojekt „Gewerbegebiete 4.0“ analysiert die Anforderungen an wettbewerbs- und zukunftsfähige Unternehmensstandorte und entwickelt Strategien und Instrumente für eine bedarfsgerechte und nachhaltige Weiterentwicklung von Gewerbegebieten in einem bodenseeweiten Dialog mit Akteuren aus Politik, Verwaltung, Unternehmen und Immobilienwirtschaft (HTWG Konstanz, Universität St. Gallen und HSR Rapperswil).

Mit der aktiven Einbindung der Bevölkerung in kommunale Prozesse beschäftigt sich das Projekt „Resiliente Gemeinden in der Bodenseeregion“ im Ländervergleich. Aus den Ergebnissen aus Workshops mit lokalen Akteuren und einer quantitativen Befragung will das Projektteam von der FHS St. Gallen, der FH Vorarlberg und der Zeppelin Universität Friedrichshafen ein Handbuch mit international vergleichbaren Best-Practices erarbeiten sowie einen Werkzeugkoffer zur Förderung lokaler Partizipation bereitstellen.

Die Bereiche Kunst und Kultur hat das Projekt „Digitale Kommunikationsstrategien für den Kultursektor in der Bodenseeregion“ als zentrale Standortfaktoren der Bodenseeregion identifiziert. Gemeinsam mit Kulturakteuren in der Region will das Projektteam der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften und der FH Vorarlberg Strategien entwickeln um Kunst und Kultur sowohl in der Bodenseeregion als auch darüber hinaus deutlicher und wahrnehmbarer zu positionieren.

Mit dem langfristigen Aufbau eines Pools für Befragungen in der Bodenseeregion beschäftigt sich das Projekt „Survey Pool“. Das Projektteam der Universitäten Konstanz und St. Gallen setzt sich zum Ziel eine Forschungsinfrastruktur aufzubauen, um in der Befragung von Bürgerinnen und Bürgern sowie Gemeinden zentrale Herausforderungen für die Bodenseeregion identifizieren zu können.

Darüber hinaus fördert die IBH drei Projekte, die innovative Lehre in den Mitgliedshochschulen unterstützen (das Projekt „Einsatz von Virtual und Augmented Reality in der Lehre“, eine Summerschool zur „Energieregion Bodensee im Wandel“ sowie ein „MOOC-Camp für Studierende“). Zudem vergab sie zwei Anschubfinanzierungen für die Projekte „Zuverlässige Bestimmung von Verhaltensunterschieden bei Fischen“ sowie „Korrosion bei hybriden Baugruppen: Maßnahmen zur Vermeidung“.