Organisation und Gremien der IBH
Als Verbund besitzt die IBH keine Rechtspersönlichkeit. Juristisch gesehen ist sie also keine Hochschule. Erst die Kooperation der 24 Hochschulen verleiht ihr eine Struktur.
Der Kooperationsrat
Der Kooperationsrat ist das Lenkungsgremium und trifft alle wichtigen Entscheidungen. Er bildet sich durch je einen Vertreter des Rektorats der Mitgliedshochschulen. Jede Hochschule hat eine Stimme unabhängig von Ihrer Grösse und Art. Universitäten, Fachhochschulen und Pädagogische Hochschulen können so gleichberechtigt zusammenarbeiten. Die Sitzungen des Kooperationsrates werden durch den Vorstand vorbereitet. Er legt dem Rat Beschlussvorschläge zur Abstimmung vor.
Der Vorstand
Der Vorstand wird durch die Mitglieder des Kooperationsrates für zwei Jahre gewählt und besteht aus einem Vorstandvorsitzenden, seinem Stellvertreter und drei weiteren Personen des Kooperationsrates. Er vertritt die Interessen der IBH nach innen und aussen. In der Zusammensetzung des Vorstandes spiegeln sich die Hochschularten und die beteiligten Länder wider. Am 3.November 2008 wurde ein neuer Vorstand gewählt.
Für die laufende Amtszeit wird der IBH-Vorstand gebildet durch den Vorsitzenden Prof. Dr. Erwin Beck, Rektor der Pädagogischen Hochschule des Kantons St. Gallen (Mitte) und Dr. Kai Handel, Präsident der HTWG Konstanz, Prof. Dr. Thomas Bieger, Prorektor der Universität St.Gallen, Prof. Rudi Feurstein, Rektor der Fachhochschule Vorarlberg und Klaus Näscher, Rektor der Hochschule Liechtenstein (v.l.).
Sie lösten am 3. November 2008 den Vorsitzenden Prof. Dr. Dr. h.c. Gerhart von Graevenitz, Rektor der Universität Konstanz, Dr. Erwin Beck, Rektor der Pädagogischen Hochschule des Kantons St. Gallen als bislang stellvertretenden Vorsitzenden und Dr. Guntram Feuerstein, alt Rektor der Fachhochschule Vorarlberg ab.
Prof. Olaf Harder, alt Rektor der Fachhochschule Konstanz ist Ehrenmitglied im Vorstand.
Weder die Mitglieder des Vorstands noch des Kooperationsrats erhalten Honorare oder Spesen.
Organigramm
Arbeitsgruppen innerhalb der IBH
AG Ausland
Ein enges Netzwerk der IBH-Auslandsämter ist das Ziel dieser AG. Gemeinsame Sprachkurse, Ausflüge und Kurse zur Interkulturalität sind Angebote vor allem für ausländische Studierende, um ihnen die Integration im Bodenseeraum zu erleichtern. Im Mittelpunkt stehen die „Cultural Rotation Events“, an denen sowohl ausländische Gaststudenten als auch Studierende der IBH-Mitglieder teilnehmen, um die Bodenseeregion besser kennenzulernen. Eine Exkursion nach Zürich oder eine Wanderung durch die Alpen von Liechtenstein nach Österreich sind nur Beispiele der eintägigen Ausflüge, die von der Arbeitsgemeinschaft angeboten werden. Außerdem koordiniert sie Kursangebote zu „Deutsch als Fremdsprache“, die ausländischen Studierende den Einstieg ins Studium erleichtern.
Die AG tritt in der Regel einmal jährlich an einer Mitgliedshochschule zusammen, jede Mitgliedshochschule entsendet einen Vertreter. Eine achtköpfige Lenkungsgruppe stellt im Namen der AG Ausland die Projektanträge für gemeinsame Kooperationen der IBH-Mitglieder. Projektleiter und Sprecher der Gruppe ist Dr. Jürgen Brücker, Univeristät St. Gallen, der 2007 Frau Dr. Gerhild Framhein von der Universität Konstanz in dieser Funktion ablöst.
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+ Arbeitsgruppen
AG Wissens- und Technologietransfer
Wirtschaft und Forschung handeln oft in zwei unterschiedlichen Welten. Untereinander erfolgt wenig Kommunikation, obwohl die Ressourcen zusammen genutzt große Synergien schaffen können. Der Arbeitsgemeinschaft Wissens- und Technologietransfer geht es darum, diese Brücke zu schlagen. Unternehmen sollen zielorientiert Aufträge an Fachbereiche stellen können, die sich dann um die Entwicklung der gewünschten Produkte kümmern. Diese Forschungsarbeiten werden von Geldern aus der Wirtschaft finanziert. Ein weiterer positiver Effekt ist, dass die entwickelten Produkte wirklich Einsatz in der Wirtschaft finden oder zumindest den Grundstein für neue Ideen legen. Der Dialog zwischen Wirtschaft und Forschung kann so intensiviert und die Distanz verkleinert werden.
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