Bildung, Soziales und Gesundheit

ALPHA-Unterrichtskompetenz im Berufseinstieg

Im  Projekt wurde längsschnittlich die Entwicklung von Unterrichtskompetenz im Vorbereitungsjahr bzw. ersten Berufsjahr untersucht. Zu Beginn des Vorbereitungsdienstes bzw. der Berufstätigkeit wird bei den Lehrerinnen und Lehrern der Stand der Unterrichtskompetenz erhoben und im Verlaufe des ersten Berufsjahres dessen Veränderung gemessen. Fokussiert werden dabei das Ausmaß der Standarderreichung und das Niveau der Ausbildung hinsichtlich Tiefe, Nachhaltigkeit und deren Abstützung auf wissenschaftliche Erkenntnisse. Die Kombination verschiedener Untersuchungsinstrumente (Fragebogen, Vignettentest, Unterrichts-Videographie, Schülerfragebögen, Erhebung von Persönlichkeitsvariablen bzw. Selbstwirksamkeitserwartungen) soll ermöglichen, sowohl die Selbsteinschätzung der Lehrpersonen, die Einschätzung durch die Schülerinnen und Schüler sowie Beobachtungsdaten zur Unterrichtskompetenz miteinander in Beziehung zu setzen. Im Zentrum des Forschungsinteresses stehen die Fragen, wie sich komplexes, handlungswirksames (Lehrerinnen bzw. Lehrer-) Wissen aufbaut und es der Ausbildung gelingt, diesen Erwerb zu fördern.

Die Ergebnisse zeigen, dass es allgemein im ersten Berufsjahr keine signifikanten Veränderungen der unterrichtlichen Kompetenzen gibt. Zwischen den vier Regionen und ihren Ausbildungsstätten ergaben sich jedoch signifikante Unterschiede, und zwar nicht nur bei den unterrichtlichen Kompetenzen, sondern auch bei der Selbstwirksamkeitsüberzeugung. Für die Gesamtstichprobe zeigten sich stabile Verläufe zwischen der Unterrichtskompetenz und der abhängigen Variablen Mathematikleistung und Unterrichtswahrnehmung durch die Schüler/innen. Der Vergleich zwischen Berufseinsteigern und erfahrenen Lehrpersonen zeigte nur in Teilaspekten der kognitiven Aktivierung signifikate Unterschiede.

Beteiligte Projektpartner: PH Weingarten (Projektleitung), PH St.Gallen, PH Vorarlberg, PH Zürich

Projektlaufzeit: 1.9.2009-31.8.2012

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Brücke-Berufsorientierung und Übergangsmanagement

Das Projekt trägt dazu bei, denÜbergang von der Sekundarstufe I in den Beruf zu verbessern. Verantwortliche in den Bereichen Bildungspolitik, regionales Bildungsmanagement, Berufsinformation, Curriculumentwicklung, Schulleitung und Lehrerbildung Betrieben sowie Organisationen der Arbeitswelt erhalten neue Erkenntnisse, wie der Berufseinstieg verbessert werden kann. Langfristig sollen von den Erkenntnissen die regionalen Unternehmen und die Berufseinsteiger profitieren, weil z.B. das Risiko für Ausbildungsabbrüche gemindert werden kann.

Das Projekt erforscht die regionalen Entwicklung von Berufsvorbereitungs- und Übergangsmanagementsystemen in Hauptschulen, Mittelschulen und Realschulen bzw. Schulen der Sekundarstufe I der internationalen Bodenseeregion. Hierbei wird ein besonderes Augenmerk auf die Nutzung von regionalen und subregionalen Ressourcen, wie z.B. durch Schulkooperationen, Wirtschafts- und Betriebskooperationen, Mittelakquisition, Elterneinbindung und andere Ehrenamtsbeteiligungen, gelegt.

Durch die Befragung von Schulleitungen, Schüler/-innen, Lehrpersonen und Betriebsakteuren in der Bodenseeregion der drei Staaten Deutschland, Österreich und Schweiz sollen sowohl ein grenzübergreifendes regionales Forschungsergebnis entstehen als auch mögliche länderspezifische Unterschiede herausgearbeitet werden.

Als Ergebnis des Projektes konnten die Leistungen und Wirkungen der Schulen und ihrer Partner in der Berufsorientierung und im Übergangsmanagement Schule – Beruf multiperspektivisch exploriert und dargestellt werden. Es wurden Good-Practice-Beispiele als Handbuch publiziert und zur Verfügung gestellt. Damit konnte auch ein Beitrag zum Image der Schulen und ihrer Partner im Übergangsmanagement geleistet werden.

Beteiligte Projektpartner: PH Weingarten (Projektleitung), PH St.Gallen, PH Thurgau, PH Vorarlberg, Zürcher Hochschulinstitut für Schulpädagogik und Fachdidaktik

Projektlaufzeit: 1.9.2010-31.12.2012

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Schlussbericht


CLILA- Fremdsprachlicher Sachfachunterricht

Der fremdsprachliche Sachfachunterricht, auch Content and Language Integrated Learning (CLIL) genannt, wird von der Europäischen Union und vielen Fremdsprachendidaktikern als Chance gesehen, eine auf dem traditionellen Fremdsprachenunterricht aufbauende, jedoch weit darüber hinausgehende Möglichkeit zum Erreichen einer angemessenen Fremdsprachkompetenz zu erzielen. Diese Unterrichtsform gewinnt in der Primarstufe an Bedeutung. In diversen Kantonen der Ostschweiz und in Baden-Württemberg sind verschiedene Formen des CLIL-Unterrichts eingeführt.

Die zeitnahe Lösung zahlreicher didaktischer Fragen, die das Verhältnis von Sprache und Inhalt zueinander betreffen, insbesondere aber die der Leistungsmessung und -bewertung, entscheiden über die weitere Akzeptanz und Verbreitung von CLIL. Bislang existieren weder in der Forschung noch in der Unterrichtspraxis konkrete und ausgereifte Überlegungen, wie die Leistung angemessen evaluiert werden könnte, sodass ein Kompetenzzuwachs in der Fremdsprache und im Sachthema berücksichtigt wird. Ziel des Projektes der PH Weingarten und der PH Zürich war die Erarbeitung eines Bewertungsinstrumentes für die sachfachlichen und fremdsprachlichen Leistungen von Grundschülern im CLIL-Unterricht.

Das Instrument soll eine Synthese der Kompetenzbeschreibungen des Europäischen Referenzrahmens für Sprachen, des lingualevel Modells (2007) sowie der Kompetenzbeschreibungen der Sachfachdidaktiken und der Lehrpläne der beteiligten Fächer darstellen. Deskriptoren, Bewertungsskalen und exemplarische Beispiele werden in Kooperation mit CLIL-Lehrkräften erarbeitet, in der Unterrichtspraxis getestet, und in überarbeiteter Form in einem Handbuch veröffentlicht und in Lehrerfortbildungen vermittelt.

Im Rahmen des Projektes wurden Deskriptoren, Bewertungsskalen und Beispiele für förderorientierte sowie beurteilungsrelevante Assessment-Aufgaben erarbeitet und in Kooperation mit CLIL-Lehrkräften in der Unterrichtspraxis getestet. Die Ergebnisse wurden überarbeitet und in Lehrerfortbildungen vermittelt.

Beteiligte Projektpartner: PH Weingarten (Projektleitung), PH Zürich

Projektlaufzeit: 1.10.2010 – 31.12.2012

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Dual Career Couples

Dual Career Couples (DCC) sind Paare, bei denen beide Partner eine hohe Bildung und Berufsorientierung besitzen sowie eine eigenständige Berufslaufbahn verfolgen. Diese Paar- und Familienkonstellation trifft auf einen überwiegenden Teil der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu. Frauen wie Männer stehen vor dem Problem der Vereinbarkeit von Familie und beruflicher Karriere im wissenschaftlichen oder akademischen Bereich. Die hohen Anforderungen an zeitlicher Flexibilität und Mobilität im Hochschulbereich stehen oft der Idealvorstellung entgegen, dass beide Partner gleichermaßen eine berufliche Karriere verfolgen und gemeinsam die Familie managen.

Als Projekt der Internationalen Bodensee-Hochschule haben sich sechs ihrer Hochschulen sowie die Universität Tübingen entschlossen, dieser Entwicklung Rechnung zu tragen: Universität Zürich, Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften Winterthur, der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung Konstanz, der Hochschule Ravensburg-Weingarten, Pädagogischen Hochschule Weingarten sowie der Universität Konstanz, bei der die Projektkoordination liegt.

Ziel war es, hochschul- und länderübergreifendes Programm zur Förderung dualer Karrieren aufzulegen und den Frauenanteils in der Wissenschaft zu erhöhen. Gefördert wird das Projekt auch vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

Das Programm beinhaltet einzelne Servicestellen, die jeweils an ihren Hochschulen die Partnerinnen und Partner neu kommender Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen beraten und sie in Fragen der eigenen beruflichen Karriere und des Familienumzugs unterstützen. Hochschulen kooperieren im Verbund mit dem Ziel, gemeinsame Fördermöglichkeiten für duale Karrieren zu erarbeiten. Zudem wird ein Netzwerk der Hochschulen mit der regionalen Wirtschaft und Arbeitgebern der Region geschaffen.

Langfristig ist es durch den angestrebten Familiennachzug und Unterstützung des Partners bei der Suche nach einer ausbildungsäquivalenten Tätigkeit möglich, hochqualifizierte Arbeitnehmer in der Regio Bodensee einer langfristigen Perspektive zu bieten. Das Projekt wirkt so der Abwanderung von Wissenschaftlern ins Ausland entgegen und kann sogar ein Entscheidungskriterium für die Rückkehr in die Region sein. Laut des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft (Brain Drain – Brain Gain, 2002) machen 80% der verheirateten deutschen Wissenschaftler ihre Entscheidung nach Deutschland zurückzukehren, davon abhängig, ob ihre Lebenspartner dort ebenfalls ein befriedigendes Stellenangebot haben.

Durch das Projekt erhielt die Dual-Career-Thematik im Bodenseeraum einen Schub: die Thematik wurde bekannt gemacht sowie die Chancen, die Karrierepaare für die Bodenseeregion bedeuten, verdeutlicht. Auch ist die Dual-Career-Thematik an den beteiligten Hochschulen Bestandteil der Hochschulstrategie geworden und trägt zur Attraktivitätssteigerung des Wissenschafts- und Wirtschaftsraumes Bodensee bei. Die Projekthochschulen zählen zu den Pionierinnen der Dual-Career-Unterstützung. Die Bildung eines hochschularten- und grenzübergreifenden Netzwerks war bis dato einmalig. Die Begleitung von Dual-Career-Paaren trug nicht nur dazu bei, zahlreiche WissenschaftlerInnen sowie Fach- und Führungskräfte zu gewinnen, sondern diese auch nachhaltig an den Standorten zu integrieren.

Beteiligte Projektpartner: Universität Konstanz (Projektleitung), HTWG Konstanz, ZHAW, Universität Zürich

Projektlaufzeit: 1.1.2008-30.9.2010

Weitere Informationen zum Thema Dual Career Couples an der Universität Konstanz:  http://www.uni-konstanz.de/dcc

Kontakt: Kerstin Melzer, Universität, Fach 59, D-78457 Konstanz, Tel: +49 7531 88 2430, Kerstin.Melzer@uni-konstanz.de


Indikatorengestützte Bildungsberichte im Bodenseeraum

In der Gesellschaft ist das Bewusstsein über den Zusammenhang zwischen Bildung und wirtschaftlichem Erfolg gewachsen. Eine systematische Datengrundlage bzw. Datenerfassung leitet sich aus der Grundidee ab, eine Bildungsplanung anzustreben, in der zukünftige Bedürfnisse rechtzeitig erkannt und mit entsprechenden strategischen und operativen Massnahmen gesteuert werden. Die datenbasierte Steuerung und Rechenschaftslegung sind zentrale Elemente zur Entwicklung des Bildungssystems.
Um den Bodensee befindet sich eine Reihe namhafter Städte und Kommunen, die Bildung als bedeutsam für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts und der Region erkannt haben. Der Bodenseeraum ist heute in Bezug auf Bildung nicht transparent erschlossen, geschweige denn basieren die Entwicklungsstrategien der Städte und Kommunen auf Bildungsindikatoren.

Gemeinsam mit dem Internationalen Städtebund Bodensee ISB wurden Bildungsindikatoren zur laufenden Beobachtung (Bildungsmonitoring) und Steuerung der Rahmenbedingungen, der Verlaufsmerkmale und der Ergebnisse von Bildungsprozessen erhoben. Ziel war es, die Bildungslandschaft um den Bodensee zu erkunden und den politischen und pädagogischen Handlungsbedarf rechtzeitig zu erkennen und strategisch zu handeln. Die Bildungsindikatoren liefern die Grundlage für einen Bildungsbericht und die strategische Ausrichtung des Bildungsraums.

Die Erhebung der Bildungsindikatoren in acht Städten und Kommunen basiert auf dem Indikatorenraster des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (2011) und umfasst die
Tageseinrichtungen für Kinder und die allgemeine Schule. Aus einer Gesamtschau der Bildungsindikatoren der beteiligten Kommunen und Städte wird eine Bildungslandkarte als
Entwicklungsprogramm für den Bodenseeraum erstellt.

Ein im Projekt entwickeltes Indikatorenraster schaffte die Grundlage für die gemeinsame Betrachtung der unterschiedlichen Bildungssysteme Deutschlands, Österreichs und der Schweiz und der jeweiligen Bundesländer bzw. Kantone. Die qualitative Analyse der vorliegenden Daten zeigte grosse Unterschiede in den Steuerungsmöglichkeiten auf kommunaler Ebene und einen ausgeprägten Bedarf an Fachunterstützung in der Erhebung und Nutzung von Datenmaterial für Steuerungszwecke.

Beteiligte Projektpartner: PH St.Gallen (Projektleitung), PH Weingarten, Internationaler Städtebund Bodensee

Projektlaufzeit: 1.5.2012-31.7.2013

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IBH-WTT Tagung:  „Bildung in den Kommunen gezielt steuern!?“

ProjektPlakat_A4_Indikatorengestützte-Bildungsberichte

Schlussbericht


INTeB- Innovation naturwissenschaftlich-technischer Bildung in Grundschulen

Das Projekt zur Innovation naturwissenschaftlich-technischer Bildung in Grundschulen der Region Bodensee (INTeB) unterstützte länderübergreifend Grundschulen im Hinblick auf die naturwissenschaftlich- technische Interessen- und Wissensbildung von Kindern und Lehrkräften. Das Material- und Lernraumangebot „Lerngarten Fliegen“ wird mit einer Lehrkräfte-Schulung hinsichtlich Lernberatung und fachdidaktischer Unterstützung ergänzt, in ein konzentriertes mobiles Lernarrangement umgewandelt und vor Ort im Primarbereich eingesetzt.

Die Auswirkungen auf die Interessenentwicklung und Lernprozesse von Kindern und die Kompetenzentwicklung von Lehrkräften vor dem Hintergrund der jeweiligen institutionellen Rahmung wurden untersucht. Die Nachhaltigkeit in der Region wird angestrebt durch die Bildung eines gemeinsamen Schwerpunktes in Forschung und Lehre und die Distribution der erprobten Materialien an den Hochschulstandorten. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen dem Aufbau eines innovativen Netzwerkes von Ausbildungs- und Bildungsinstitutionen für den Ringtausch und die Weiterentwicklung von mobilen Unterrichtsmaterial und die Qualifizierung von Lehrkräften.

In einzelnen Aspekten des Professionswissens wie Fachwissen oder fachdidaktischem Wissen zeigten die Fortbildungen unterschiedliche Wirkungen: viele Aspekte des fachdidaktischen Wissens und der pädagogischen Überzeugungen verändern sich längerfristig nicht. Im Bereich der Lernbegleitung konnten drei differenzierbare Muster von unterstützendem Lehrerhandeln analysiert werden. Diese Ergebnisse können gewinnbringend für Weiter- und Fortbildungen sein. Auf Schülerseite konnte gezeigt werden, dass die Schüler durch den Einsatz des Lernarrangements etwas hinsichtlich experimentelles Fähigkeiten dazu gelernt haben. Es wird wie geplant über das Projektende hinaus weitergearbeitet.

Beteiligte Projektpartner: PH Weingarten (Projektleitung), PH St. Gallen, PH Vorarlberg sowie das Regionale Didaktische Zentrum Gossau und das Staatliche Schulamt Markdorf.

Projektlaufzeit: 1.1.2011-31.12.2013

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KUBEX

Kollegiales Unterrichtscoaching und Entwicklung experimenteller Kompetenz im Unterrichtspraktikum (KUBEX)

Mit der Studie werden Effekte einer Intervention zu Kollegialem Unterrichtscoaching (Kreis & Staub  2009, 2013) im Zusammenhang mit einem fachdidaktischen Lernimpuls auf die Entwicklung professioneller Kompetenzen zukünftiger Lehrpersonen untersucht.

Die Interventionsstudie zielt darauf,  grenzüberschreitende Expertise zur Entwicklung fachdidaktischer und kooperativer Kompetenz für die Unterrichtsplanung aufzubauen. In einem quasi-experimentellen, multimethodischen Design (Expertenbefragung, Tests, Fragebogen, Videoaufnahmen gemeinsamer Unterrichtsplanung, schriftliche Unterrichtsplanungen) werden Effekte der Intervention auf (a) Wissen und Überzeugungen bezüglich kooperativer Unterrichtsplanung, allgemein didaktischer sowie fachlicher und fachdidaktischer Wissensbestände zum Experimentieren in Biologie und (b) auf das Planungshandeln von Studierenden untersucht. Die Intervention findet im Rahmen von Seminaren zur Vorbereitung von Praktika statt. Die Stichprobe besteht aus ca. 110 Studierenden (Lehramt Biologie, Sek I) der Pädagogischen Hochschulen SG, TG, WE und ZH. Als Analysemethoden werden verschiedene quantitative und qualitative Verfahren eingesetzt.

Die Studie greift Forschungsdesiderate auf, denen sowohl aus wissenschaftlicher Perspektive als auch in der Praxis hohe Relevanz zukommt: Beide Themenbereiche (unterrichtsbezogene Zusammenarbeit von Lehrpersonen und fachdidaktische Kompetenz zum Experimentieren im NW-Unterricht) stehen im Fokus des aktuellen Diskurses über die Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen. Die fachbereichs-, institutions- und grenzüberschreitende Kooperation zwischen den Projektpartner/ innen ermöglicht ein Projektdesign, mit dem sich die Förderung professioneller Kompetenzen zukünftiger Lehrpersonen ganzheitlich untersuchen lässt und in dem interdisziplinär neue Erkenntnisse generiert werden.

Tagung: Fachdidaktisches Mentoring in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung

Die Ergebnisse des Projektes wurden am 27. November 2015 im Rahmen einer Tagung vorgestellt. Die Veranstaltung trägt zur Dissemination der wissenschaftlichen und praxisrelevanten Erkenntnisse aus der IBH-Studie sowie aus weiteren Projekten bei, welche sich durch die Verknüpfung von Fachdidaktik und Mentoring im Hinblick auf Unterrichtspraktika auszeichnen. Ziel ist die Anregung themenbezogener Diskussionen über die Weiterentwicklung der schulpraktischen Ausbildung von Lehrpersonen in der Bodenseeregion und der Wissenstransfer zwischen Ausbildungsinstitutionen und beteiligten Akteurinnen und Akteuren in der Schweiz, Deutschland und Österreich. Die Tagungsbeiträge geben Anregungen zur Weiterentwicklung der Lehrerinnen- und Lehrerbildung durch Mentoring und Coaching in berufspraktischen Lernumgebungen in Verbindung mit fachdidaktischen Ausbildungselementen.

Beteiligte Hochschulen: PH Thurgau (Projektleitung), PH Weingarten, PH St.Gallen und PH Zürich

Projektlaufzeit: 1.1.2014 – 31.12.2015

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Tagung – Fachdidaktisches Mentoring in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung

Medienmitteilung zur Tagung

Interview mit Projektleiterin Prof. Dr. Annelies Kreis


Persistente Infektionen – Chlamydienpersistenz

Chlamydophila (Cp.) pneumoniae, ein obligat intrazelluläres Bakterium, wurde in den letzten 20 Jahren vermehrt in Zusammenhang mit Atherosklerose gebracht. Cp. pneumoniae kann in Zellkultur als spezielle (aberrante) Form vorliegen, welche für chronische Entzündungen im Gewebe verantwortlich sein kann. Der Nachweis solcher aberranter Formen in menschlichem Gewebe stand bis jetzt noch aus. Eine kürzlich durchgeführte Studie am IVPZ in Zürich in Zusammenarbeit mit der Universität Louisville konnte das erste Mal aberrante Formen von Cp. pneumoniae in humanen Koronararterienatheromen zeigen. Parallel dazu wurden an der Universität Konstanz (Biochemische Pharmakologie) eine Methodik entwickelt, die es ermöglicht serologisch chronische Infektionen mit Cp. pneumoniae zu identifizieren. Diese Synergien sollen nun durch eine gezielte prospektive Studie intensiviert werden. Durch ein Grant der American Heart Association stehen transplantierte Herzen und Seren aus Louisville in den nächsten 3 Jahren zur weiteren Aufarbeitung mit verschiedenen etablierten Methoden in Zürich und Konstanz zu Verfügung. Ein Technologietransfer (2-D Gelelektrophorese) von Konstanz nach Zürich soll dabei erfolgen. Die Erkenntnisse aus dieser Studie sollen die Prävalenz dieser aberranten Zustandsformen von Cp. pneumoniae in humanen Koronararterienatheromen ermitteln und diese mit einer differentiellen Antikörperantwort assoziieren. Zusätzlich sollen neue persistenzassoziierte Antigene identifiziert werden, die in Kombination mit der Serologie genutzt werden können um Risikogruppen für Atherosklerose frühzeitig zu diagnostizieren. Die erarbeiteten Resultate sollen einerseits in hochrangigen, internationalen wissenschaftlichen Zeitschriften publiziert werden und andererseits an nationalen und internationalen Kongressen vorgestellt werden.

Das Projekt zu Chlamydien im Zusammenhang mit Arteriosklerose beschäftigte sich damit, diese im Patientengewebe und im Blut nachzuweisen und hier Reaktionen gegenüber bestimmten Proteinen von Chlamydien zu entdecken. Mithilfe von Markern soll eine chronische Infektion besser diagnostiziert und später auch an therapeutischen Interventionen gearbeitet werden. Zusätzlich konnten neue persistenzassoziierte Antigene identifiziert werden, die in Kombination mit der Serologie genutzt werden können um Risikogruppen für Arteriosklerose frühzeitig zu diagnostizieren.

Beteiligte Projektpartner: Universität Zürich (Projektleitung), Universität Konstanz

Projektlaufzeit: 1.5.2008-31.12.2010


Personalentwicklung als Führungsaufgabe von Schulleitungen im Bodenseeraum

Das Projekt zielte auf die Professionalisierung der Lehrpersonen im Bodenseeraum durch gezielte Personalentwicklung als Führungsaufgabe der Schulleitungen. Dabei werden die Praxis der Personalentwicklung als Schulleitungsaufgabe, ihre Akzeptanz bei Lehrpersonen sowie strukturelle wie kulturelle Einflüsse der Einzelschule und kontextbezogene Einflüsse regionaler Unterschiede auf diese Schulleitungstätigkeit im Kanton St.Gallen (CH), Bundesland Baden-Württemberg (D) sowie Vorarlberg (A) untersucht. Mit Hilfe vielschichtiger Daten werden vertiefte Erkenntnisse erarbeitet, die im Ergebnis Gelingensbedingungen für Personalentwicklung aufzeigen, Rückschlüsse auf die Bedeutung des Führungskontextes für die Ausgestaltung und Akzeptanz von Personalentwicklung zulassen, systembezogene, länderübergreifende sowie länderspezifische Ausprägungen von Personalentwicklung und Stärkenprofile gelingender Personalentwicklung in unterschiedlichen Kontexten ermitteln. Die Ergebnisse, die auch in einer Handreichung für die Schulen zur Verfügung gestellt werden, tragen direkt zur Professionalisierung der Schulleitungen und damit auch der Lehrpersonen bei und liefern so wichtige Grundlagen zur Qualitätsentwicklung der Schulen des Bodenseeraums. Eine hohe Schulqualität erhöht die Standortattraktivität der Region als Lebens- und Wirtschaftsraum.

Das Projekt konnte auf eine Vorstudie der Pädagogischen Hochschulen St.Gallen und Weingarten zurückgreifen, die über eine Ist-Zustands-Analyse einen Überblick aus Schulleitersicht zur Gestaltung der Personalentwicklung in der Volksschule (CH) bzw. allgemeinbildenden Schulen (D) geschaffen hat und für die vertiefenden Untersuchungen dieses Projekts eine Fokussierung der Fragestellungen auf relevante Bereiche des Forschungsgegenstandes ermöglicht.
Im Zentrum der Untersuchung stehen Fallanalysen (Case studies). Der forschungsmethodische Zugang kombiniert qualitative und quantitative Methoden, um eine breite und zugleich vertiefende Datenbasis zu erhalten. Die methodologische Triangulation ermöglicht es, eine Bilanz dieses spezifischen Bereichs des Führungshandeln zu ziehen und diese mit den Motiven, Erwartungen und Bewertungen der Akteur/innen zu kontrastieren. Über eine Dokumentenanalyse werden Rahmenbedingungen der Fallschulen sowie die in der Praxis etablierten Personalentwicklungsinstrumente erhoben. Ferner wurden das Führungsverständnis von Schulleitungen sowie Merkmale ihrer Führungspraxis, die Akzeptanz von Personalentwicklung bei den Lehrkräften sowie der Einfluss der Lern-/Organisationskultur über Fragebögen und problemzentrierte Interviews erhoben. Zusätzlich einbezogen werden die Perspektiven der strategischen Schulführung über Interviews mit der Schulbehörde/-aufsicht.

Ziel war es, Erkenntnisse über gelingende Systemstrukturen und Handlungsstrategien sowie Steuerungswissen zur Professionalisierung von Schulleitungen und zur Aus- und Weiterbildung von Schulleitungen und Lehrpersonen zu generieren. Diese führen für den Bodenseeraum zu einem Bildungsvorteil. Gut ausgebildete Schulabgänger/innen sowie hochstehende Aus- und Weiterbildungsangebote für Schulleitungen und Lehrpersonen können als wirtschaftlichen Standortvorteil gewertet werden und erhöhen die Attraktivität der Region. Aus dem Projekt resultierte eine Fach- und Vernetzungstagung für Schulführungskräfte des Bodenseeraums. Damit fliessen die Forschungsergebnisse direkt an die Schulen zurück. Über die Initiierung einer internationalen Tagung werden zudem der internationale Austausch und die Vernetzung der Schulen des Bodenseeraums gefördert.

Veröffentlichung zum Projekt: Steger Vogt, E., Kansteiner, K., Pfeifer, M. (2014). Gelingende Personalentwicklung in der Schule. Innsbruck: Studienverlag

Beteiligte Projektpartner: PH St.Gallen (Projektleitung), PH Weingarten, PH Vorarlberg

Projektlaufzeit: 1.1.2012-30.6.2014

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Weitere Publikation


Qualitätsoptimierung in der Lehre

Qualitätsmanagement gehört heute zu den verbindlichen Aufgaben der Hochschulen. Das Hauptziel des Projektes „Qualitätsoptimierung in der Lehre“ ist ein Verfahren des Qualitätsmanagements für den Leistungsbereich „Lehre“ zu identifizieren. Es gibt bislang zwar Instrumente zur Feststellung von Qualität, dennoch fehlen bislang überzeugende Modelle für ein Qualitätsmanagement auf der Grundlage von Q-Regelkreisen, mit denen man wirksam Evaluationsergebnisse umsetzen kann. Denn nur wo das gelingt, können die Bedingungen für eine hochwertige akademischen Ausbildung geschaffen werden, da Erkennnisse zur Verbesserung gesichert in weitere Aktivitäten der Hochschulen einfliessen können. Das Projekt widmet sich dem Qualitätsbereiche der Lehre an Pädagogischen Hochschulen am Beispiel der Lehrerausbildung.

Ausgehend von den bestehenden Verfahren zur Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung werden im Bereich des Leistungsbereichs Lehre Qualitätsverfahren (Instrumente und Maßnahmen) an den verschiedenen Hochschulen vor dem Hintergrund eines Q-Regelkreises dokumentiert und analysiert. Dabei erstreckt sich die Dokumentation auf die vorhandenen Verfahren, aber ebenso auf deren Analyse mit dem Ziel, relevante Parameter mit Blick auf Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität zu identifizieren und in einem Leitfaden umzusetzen.

Das Qualitätsmanagement ist an den beteiligten Hochschulen unterschiedlich entwickelt. Alle Hochschulen engagieren sich aber im Bereich der Lehre, die sich auch deswegen in einer besonderen Weise für ein gemeinsames Projekt im Qualitätsmanagement eignet, da alle Studiengänge auf eine Lehramtskompetenz 3 (Lehrerprofessionalität) hinauslaufen. In der Studie konnten Instrumente und Verfahren, aber auch Prozesse des Qualitätsmanagements im Leistungsbereich Lehre identifiziert und vor dem Hintergrund eines Qualitäts-Regelkreises dokumentiert und auf deren Wirkung hin analysiert werden.

Beteiligte Projektpartner: PH St.Gallen (Projektleitung), PH Weingarten, PH Vorarlberg

Projektlaufzeit: 1.9.2008-31.12.2010

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Fachtagung „Wie kann Qualitätsmanagement zur Entwicklung der Hochschullehre beitragen?“


SpiMaF- Spielintegrierte Mathematische Frühförderung

Mit sichtbarer Ausstrahlung auf alle drei deutschsprachigen Länder werden im Bodenseeraum seit Jahrzehnten Spiele entwickelt und seit einigen Jahren auch erforscht. Die Optimierung bestehender und die Entwicklung neuer Spiele zur mathematischen Frühförderung stellt eine Stärkung der Stellung der Bodenseeregion im Bereich Spiele und Elementarpädagogik dar.

Im Rahmen einer Vorstudie konnten für Kinder des zweiten Kindergartenjahres überzeugende Lernfortschritte mit einer eigens entwickelten spielintegrierten mathematischen Frühförderung gezeigt werden.

Ziel

Ziel des Projektes „SpiMaF – Spielintegrierte mathematische Frühförderung“ war es, aufbauend auf den in der Vorstudie gewonnen Ergebnissen, die spielintegrierte Frühförderung im Kindergarten für eine länderübergreifende Weiterentwicklung zu nutzen. Spiel als Modus des Lernens für die mathematische Frühförderung zum Aufbau des Zahlenbegriffs kann in den sehr unterschiedlichen institutionellen Kontexten der Bodenseeländer so gewinnbringend eingesetzt werden.

Ergebnisse

Während der Projektlaufzeit wurde eine Umfrage bei rund 500 Erzieherinnen und Kindergärtnerinnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz zur Erhebung der Mindsets durchgeführt. Erste Ergebnisse liegen vor. Die Stichprobe für die Erprobung der Spiele wurde von 18 auf 30 erhöht (10 Kindergärten in jedem Land), weil sich im Laufe der Arbeiten gezeigt hat, dass sich mit 18 Kindergärten ein zu wenig deutliches Bild sowohl für die solide Spielentwicklung als auch für das videografische Forschungsvorhaben ergeben hätte. Die Erprobung der optimierten und neu entwickelten SpiMaF-Spiele wurde in Videovignetten festgehalten. Die DVDs mit Videobeispielen können für die Ausbildung von Erzieherinnen und Kindergärtnerinnen (z.B. Spieleinführung, Spielbegleitung, etc.) genutzt werden. Die Aufnahmen wurden darüber hinaus wissenschaftlich z.B. in Bezug auf das mathematische Potenzial der eingesetzten Spiele, des differentiellen Förderpotenzials oder des didaktischen Settings analysiert.

Die im Rahmen einer vergleichenden Interventionsstudie (Hauser, Vogt, Stebler & Rechsteiner, 2014) zusammengestellte und zum Teil eigens entwickelte Spielesammlung zur mathematischen Frühförderung wurde in Zusammenarbeit mit Erzieherinnen und Kindergärtnerinnen weiter entwickelt und während der Dauer eines Semesters im IBH-Raum erprobt. Das zentrale Ergebnis dieses Projekts, eine Einführung in die spielintegrierte mathematische Frühförderung und eine Beschreibung aller Spiele an konkreten Alltagsbeispielen, steht ab 2016 im Buch „Mehr ist mehr“ zur Verfügung.

Beteiligte Projektpartner: PH St.Gallen (Projektleitung), Universität Zürich, PH Weingarten, Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik, Amt der Vorarlberger Landesregierung, Kindergarteninspektorat

Projektlaufzeit: 1.4.2012-31.12.2014

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Unterrichtsvideos


SPRIMA-Sprachförderung im Alltag

Eine umfassende Bildung und Förderung von Kindern im Vorschulalter beeinflusst deren Entwicklung positiv und trägt zur Chancengleichheit sowie Integration bei. Die Arbeit pädagogischer Fachkräfte mit drei- bis fünfjährigen Kindern in Spielgruppen, Kindertagesstätten und Kindergärten spielt dabei eine entscheidende Rolle. Als ein besonders wichtiger Baustein erweist sich in diesem Kontext der für die gesamte Entwicklung zentrale Bereich der Sprache und des Spracherwerbs.

SpielgruppenleiterInnen, Kindergarten-Lehrpersonen und ErzieherInnen setzen sich in ihrer Arbeit unablässig mit der Sprachförderung auseinander. Mit Bilderbüchern und Geschichten, Liedern, Versen, beim Erarbeiten von Themen sowie beim Spielen und Werken unterstützen sie die Sprachentwicklung der Kinder auf vielfältige Art und Weise.

Ziel

Ziel des Projektes war es, mithilfe einer Weiterbildung die förderdiagnostische Kompetenz im Bereich Sprache zu verbessern, damit Spielgruppenleiter/innen, Kindergarten-Lehrpersonen und Erzieher/innen in ihrer alltäglichen pädagogischen Arbeit die Sprache junger Kinder besser fördern können. Projekt richtete sich an ElementarpädagoInnen, die mit unterschiedlichen Ausbildungen und in verschiedenen Settings (Spielgruppe, Kindergarten, Kindertagesstätte) mit drei- bis fünfjährigen Kindern arbeiten, um zu deren Professionalisierung im Entwicklungsbereich Sprache beizutragen. Dazu wurde zunächst ein Einblick in den Arbeitsalltag, wie die Sprache junger Kinder gefördert wird, gewonnen sowie Erfahrungen und Einschätzungen der Fachkräfte erfasst. Auf dieser Grundlage wurde anschließend eine Weiterbildung konzipiert, die neues Wissen und neue Fertigkeiten zum kindlichen Spracherwerb, zur Beobachtungskompetenz, zu Sprachfördermaßnahmen und Anregungen für die Praxis vermittelt.

Folgende Fragestellungen wurden über zwei Jahre mittels Fallvignette, videobasierter Unterrichtsbeobachtung und Interview untersucht:

  • Wie kann die förderdiagnostische Kompetenz durch die Intervention gefördert werden?
  • Zeigt die Intervention nachhaltige Wirkung im pädagogischen Alltagshandeln?
  • Unterscheiden sich die ElementarpädagogInnen in Bezug auf ihre Ausbildung, auf das Setting oder die regionalen Unterschiede im Sprachgebrauch (Dialekt, Standardsprache)?

Ergebnisse

Die Ergebnisse des Forschungsprojektes zeigen, dass die Wichtigkeit der Sprachförderung schon bei der ersten Befragung als hoch eingestuft wurde und sich dies nicht signifikant geändert hat. Die Frühpädagoginnen fühlten sich jedoch nach der Weiterbildung sicherer, insgesamt und in Bezug auf sprachliche Auffälligkeiten. Besonders erfreulich ist es, dass die Weiterbildung auf der Ebene des Handelns in der Praxis wirksam war: Fast alle der vermittelten Strategien wurden nach der Weiterbildung im Alltag integriert und häufiger wie auch besser umgesetzt. Die verschiedenen Berufsgruppen und Länder unterschieden sich nicht signifikant. Die Weiterbildung weist demnach Effekte auf die Qualität der Sprachförderung im Alltag auf.

Beteiligte Projektpartner: PH St.Gallen (Projektleitung), SHLR-Schweizer Hochschule für Logopädie Rorschach, PH Weingarten

Projektlaufzeit: 1.1.2012-30.4.2014

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Publikation