Grosse WTT-Tagung

Blue Tech

Die Internationale Bodensee-Hochschule war wissenschaftlicher Partner der Blue Tech 2012 zum Thema: „Paradigmenwechsel in der Energieversorgung“ Was bedeutet das nun konkret? Welche Chancen entstehen für die Wirtschaft und Gesellschaft? Was heisst die Energiewende für Gemeinden und Kommunen? Welche Best-Practice-Projekte zeigen mögliche Wege auf? Projektverantwortliche von IBH-Projekten waren eingeladen, ihre Ergebnisse zu präsentieren.

Die Blue-Tech 2012 fand vom 13.-15.9.2012 in Winterthur statt.


Convergence in a complex

Im Zentrum der Großen WTT-Tagung: „Convergence in a complex world“ steht die Auseinandersetzung mit Interdisziplinarität in der Lehre von geistes- und sozialwissenschaftlichen Studienfächern. Probleme disziplinärer vs. interdisziplinärer Betrachtungsweisen sollen anhand aktueller Fragestellungen zum Thema „Konvergenz“ durch aktive Teilnahme und Beobachtung exemplifiziert werden.

Zu dieser Konferenz werden Studierende sowie akademisches Personal aus geistes- und sozialwissenschaftlichen Fakultäten aus der Bodenseeregion und aus ausgewählten Institutionen deutschland- und europaweit zur Teilnahme eingeladen. Ebenso eingeladen sind Mitarbeiter der Universitätsverwaltungen aus der Bodenseeregion, die in der Studiengangsentwicklung bzw. im Studiengangsmanagement tätig sind, um auch dem Thema „Interdisziplinarität in der Studiengangs(weiter-)entwicklung“ Raum zu geben.

Ziel der federführend von Studierenden des Studiengangs “Sociology, Politics and Economics“ der Zeppelin Universität in Kooperation mit der Internationalen Akademie für Philosophie Liechtenstein organisierten Konferenz ist es zunächst Studierenden der Geistes- und Sozialwissenschaften aus der Bodenseeregion und aus ganz Europa eine Möglichkeit zum akademischen und persönlichen Austausch sowie zur diskursiven Reflexion über Interdisziplinarität im Studium zu geben. Kernfragen der Konferenz sind entsprechend:

  • Welche interdisziplinären Studienprogramme in den Geistes- und Sozialwissenschaften, welche entsprechenden Studiermöglichkeiten gibt es in der Bodenseeregion und im europäischen Umfeld?
  • Was sind Vor- und Nachteile zu disziplinären Studiengängen in den Geistes- und Sozialwissenschaften?
  • Welche Perspektiven und Karrieremöglichkeiten eröffnet ein interdisziplinäres Studium?

Die Teilnehmer sollen auch die Möglichkeit erhalten, sich über Zukunftsperspektiven der Interdisziplinarität auszutauschen, die sich an eine generalistische Ausbildung anschließen können. In Gesprächen mit Alumni, Speakern, Professoren und Vertretern aus Politik und Wirtschaft im Rahmen eines Messe-Formats soll der interdisziplinären Beschäftigung mit aktuellen Problemstellungen auf der Konferenz zusätzlich eine anwendungs- und praxisorientierte Komponente hinzugefügt werden.
Der zweite Teil der Konferenz widmet sich einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Konvergenz. Zentrale Prämisse ist, dass die Beschäftigung mit und Beantwortung von ‘undisziplinierten’ Fragen und Problemen unserer Zeit nicht lediglich aus einer disziplinären Perspektive erfolgen kann. Gleichzeitig kommt es während der Ausbreitung interdisziplinärer Denkweisen auch zu einer Konvergenz der behandelten Themenfeldern interdisziplinärer Studienfächer.
Damit steht das Thema Konvergenz in einem doppelten Sinne im Zentrum der Konferenz. Einerseits soll eine innovative Verortung des Begriffes in seinem wissenschaftlichen Kontext stattfinden, andererseits wird mit dem Konvergenzbegriff die thematische Ausrichtung der akademischen und fachlichen Perspektiven interdisziplinärer Studiengänge hinterfragt. Als Anschauungsbeispiele sollen Studiengänge selbst fungieren.

Die Veranstaltung fand am 20. und 21. November 2015 an der Zeppelin Universität.

Weitere Informationen: http://www.ppe-conference.com/#index


Frühkindliches Lernen anregen und begleiten

Mit dem Elementarbildungstag 2015 zum Thema „Frühkindliches Lernen anregen und begleiten“ gibt das Zentrum für Elementar- und Primarbildung an der Pädagogischen Hochschule Weingarten erstmals einen Überblick über länderübergreifende kooperative sowie weitere Forschungsprojekte im Bereich der Frühpädagogik. In Verbundforschungsprojekten mit Kolleginnen und Kollegen aus Hochschulen in der Schweiz und in Österreich  wurden verschiedene Aspekte der Frühförderung in den Blick genommen. So befassen sich unter anderem die Verbundprojekte PRIMEL (Professionalisierung pädagogischer Fachkräfte im Elementarbereich), SpiMaF (Spielintegrierte mathematische Frühförderung) und Sprima (Sprachförderung im Alltag) mit Möglichkeiten zur Qualitätsentwicklung frühkindlicher Bildung. Sie beforschen domänenspezifische Angebote und Begleitmaterialien sowie alltagsintegrierte Verhaltensweisen zur Förderung der Kinder.
Bei der Tagung werden – gerahmt von Vorträgen zu übergeordneten Fragestellungen – aktuelle Forschungsergebnisse und deren praktische Konsequenzen vorgestellt. Dabei sollen die in den Projekten gewonnenen Erkenntnisse mit neuen Anregungen für die Praxis zusammengeführt werden. Die Tagung richtet sich an frühpädagogische Fachkräfte in Deutschland, Österreich und der Schweiz und ermöglicht damit, in den Workshops die Forschungsergebnisse aus unterschiedlichen Praxisperspektiven zu reflektieren und zu diskutieren.

Weitere Informationen zur Tagung finden Sie hier: Flyer_Elementarbildungstag_20150112

Die Tagung fand am 31. Januar 2015 an der PH Weingarten statt.

Beteiligte Projektpartner: PH Weingarten, PH Vorarlberg, PH des Kantons St. Gallen


Grenzen des Wissens

Die Veranstaltung bestand aus vier öffentlichen Abendvorträgen zu naturwissenschaftlichen Themen. Sie fanden in der Aula der Pädagogischen Maturitätsschule in Kreuzlingen jeweils Mittwochsabends im September 2016 statt.

7.9.2016: Sind Naturgesetze unveränderlich?

14.9.2016: Wie entstand das Leben?

21.9.2016: Ewiges Leben – ein ewiger Traum?

28.9.2016: Was war vor dem Urknall?

Die vier Referenten führten die Zuhörer an die Grenzen unseres Wissens über die Natur: Wie ist das Universum entstanden? Wie ist das Leben entstanden? Warum altern wir? Warum sind die Naturgesetze so, wie sie sind?Die Veranstaltung verfolgt drei Ziele: Erstens soll der Öffentlichkeit die Faszination der aktuellen naturwissenschaftlichen Forschung nahe gebracht werden.

Die Reihe wurde im März 2017 mit folgenden Vorträgen fortgeführt:

8.3.2017: Wieviel Zappeöstrom verträgt das Netz?

15.3.2017: Energietechnologien der Zukunft

22.3.2017: Klimawandel: Fluch oder Chance?

29.3.2017: Globaler Wandel – die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts:Was kann die Bildung dazu beitragen?

Die Vorträge richteten sich an die Öffentlichkeit, insbesondere an SchülerInnen, Studierende, Familien und Pensionäre im Raum Kreuzlingen und Konstanz.

Träger der Veranstaltung sind die Pädagogische Hochschule Thurgau, die Universität Konstanz und die Akademie Berlingen.

Die Veranstaltungen wurden von der Internationalen Bodensee-Hochschule als Grosse WTT-Tagung gefördert.


ISAGA 2014

Von 7.-11. Juli 2014 fand in Dornbirn (Österreich) die internationale Planspiel-Konferenz statt (www.isaga2014.com). Die 45. Konferenz der ISAGA (International Simulation And Gaming Association) ist nur alle 10-15 Jahre im deutschsprachigen Raum und wird diesmal vom deutschen, österreichischen und schweizerischen Fachverband (SAGSAGA) mitorganisiert. Die ausrichtende FH Vorarlberg ist Österreichs führende Hochschule im Einsatz von Planspielen in der Lehre sowie in der Planspielforschung (www.fhv.at).

Die Veranstaltung findet unter folgendem Thema statt: „The shift from teaching to learning: individual, collective and organizational learning through gaming & simulation”. Es ist insbesondere auch für die didaktische Weiterbildung für alle Lehrenden geeignet.

Beteiligte Projektpartner: FH Vorarlberg, PH Zürich

Weitere Informationen unter: www.isaga2014.com


Konferenz der deutschsprachigen Forschungszentren und Institute für Familienunternehmen 2015

Familienunternehmen sind eine tragende Säule für Wirtschaft und Gesellschaft. Dies wurde in den letzten Jahren – auch aufgrund der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise – nochmals verdeutlicht. Entsprechend ist zu beobachten, dass das Forschungsinteresse an dieser besonderen Organisationsform in den letzten Jahrzehnten stark gewachsen ist. Die Forschung hat dabei insbesondere in den vergangenen zehn bis fünfzehn Jahren erhebliche Fortschritte im Hinblick auf die theoretisch fundierte Erforschung unternehmerischen Handelns von Familienunternehmen zu verzeichnen.

Aus der steigenden Anzahl an Studien resultiert jedoch auch eine Vielzahl unterschiedlicher Definitionen und Konzeptualisierungen, welche die Entstehung eines einheitlichen wissenschaftlichen Fundaments erschweren (z.B. Chrisman et al., 2005; Chrisman et al., 2010; Pearson & Lumpkin, 2011). Entsprechend existiert aktuell auch eine Vielzahl an unterschiedlichen Theorien und Konzepten, welche teilweise von anderen Forschungsbereichen adaptiert (Fauchart & Gruber, 2011), teilweise eigenständig entwickelt wurden (Pearson & Lumpkin, 2011). Ein intensiver und interdisziplinärer Austausch zu dieser herausfordernden Thematik ist dringend notwendig. Die Konferenz der deutschsprachigen Forschungszentren und Institute für Familienunternehmen bietet (Nachwuchs-) WissenschaftlerInnen und wissenschaftlich-orientierten Praktikern in der D-A-CH-Li-Region eine Plattform für eine tiefergehende und intensive Diskussion über die zukünftige Entwicklung der noch jungen Forschungsdisziplin.

Insbesondere die Mannigfaltigkeit der verschiedenen parallel angewandten theoretischen Perspektiven soll dabei eine erhöhte Aufmerksamkeit erfahren. Deshalb sind nicht nur WissenschaftlerInnen aus der Kerndisziplin, sondern ebenso aus benachbarten Forschungsgebieten eingeladen. So zeichnen sich auch die beiden Key Note Speaker, Prof. Dr. Marc Gruber (Entrepreneurship-Forscher und Mitherausgeber des Academy of Management Journals) von der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) und Prof. Dr. Dirk Baecker (führender Soziologe) von der Zeppelin Universität, durch ihre Interdisziplinarität aus. So soll die Konferenz Raum zum wissenschaftlichen Austausch über die aktuellen Entwicklungen der Disziplin sowie der Erörterung relevanter Fragestellungen geben.

Für das Friedrichshafener Institut für Familienunternehmen | FIF der Zeppelin Universität ist die Durchführung der Konferenz ein wichtiger Schritt, sich fünf Jahre nach Gründung als bedeutender Akteur in der internationalen Forschungslandschaft zu etablieren.

Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Die Veranstaltung fand am 2.-3.3.2015 an der Zeppelin Universität statt.

Beteiligte Projektpartner: Zeppelin Universität, Universität St.Gallen


Labautomation

Das Institut für Labortechnologie der Hochschule für Technik Rapperswil lud erstmals zum Swiss Symposium on Lab Automation mit Fachreferaten zum Themenbereich Instrumentation und Automation im Medizinal und Lifescience Sektor ein. In erster Linie konzentrierte sich die anwendungsorientierte Veranstaltung auf Neuheiten sowie innovative Entwicklungsansätze für die Laborautomation. Darüber hinaus wurden die Vorteile der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Hochschulen sowie Möglichkeiten der staatlichen Förderung von Projekten aufgezeigt. Mit dem Swiss Symposium on Lab Automation möchte das Institut für Labortechnologie (ILT) eine Plattform schaffen, die es an der Laborautomation Interessierten ermöglicht, Wissen auszutauschen und mögliche Kooperationspartner kennenzulernen. Die Internationale Bodensee-Hochschule förderte diese Veranstaltung daher als grenzüberschreitende WTT-Veranstaltung in der Regio Bodensee.

Die Veranstaltung fand am 31.3.2011 an der Hochschule Rapperswil HSR statt.


Mehrsprachigkeit in Kita und Schule

Das Zentrum für Mehrsprachigkeit und das Institut Bildung und Gesellschaft der Pädagogischen Hochschule St. Gallen veranstaltete am 16. Oktober 2015 eine Fachtagung zum Thema «Mehrsprachigkeit in Kita und Schule: neue Herausforderungen und neue Wege». Rund ein Fünftel aller Kinder in Baden Württemberg hat einen Migrationshintergrund und wächst somit potenziell mehrsprachig auf. Analog zeichnet sich die Situation in der Schweiz ab. Diese Tatsache erfordert entsprechende Anpassungen im Unterricht, im Bildungssystem und in der Aus und Weiterbildung von Lehrkräften. Anregungen dazu geben die Referierenden mit innovativen Vorschlägen zur Förderung von Zwei und Mehrsprachigkeit in Kitas, Klassen und Lehrerzimmern. Im Fokus der Diskussion um diskriminierungsfreie Sprachförderung, die bildungssprachlichen Anforderungen gerecht wird, steht neben den mehrsprachigen Kindern und Jugendlichen auch die Heterogenität des Lehrpersonals.Die Fachtagung bildet den Auftakt zu einem Transferprojekt «Mehrsprachigkeit in Kita und Schule», welches das Zentrum für Mehrsprachigkeit ab Oktober 2015 mit Partnern des Staatlichen Schulamtes, der Städtischen Kindertagesstätten in Konstanz sowie dem Italienischen Generalkonsulat durchführen wird.

 Weiter Infomationen zur Tagung finden Sie hier:

Tagung_Mehrsprachigkeit_2015


On the move- Wissenschaftskarrieren international und gendergerecht gestalten

Unter dem Titel „On the Move. Wissenschaftskarrieren international und gendergerecht gestalten” widmet sich die Akademie am See 2014 im Rahmen aktueller Internationalisierungsdebatten den Trends, Chancen und Risiken der zunehmenden Internationalität von Hochschulen. Unter besonderer Berücksichtigung von Gender- und Diversity- Aspekten bietet sie am Bodensee eine Plattform für deren konstruktive, aber auch kritische Diskussion mit internationalen Expertinnen und Experten.
Ziel der Veranstaltung ist es dabei, das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten und zu verknüpfen – in Workshops zu spezifischen Fragen im Hinblick auf Aspekte zunehmender Internationalität, im Rahmen einer international besetzten Podiumsdiskussion, die die Herausforderungen, Chancen und Risiken für Universität, WissenschaftlerInnen und Wissenschaftsmanagement beleuchtet sowie abschließend in einem regional besetzten Podium zum Thema „Hochschulen und Forschende zwischen regionalen und internationalen Herausforderungen“.

Die Veranstaltung fand am 9. und 10.10.2014 auf der Insel Mainau statt.

Beteiligte Projektpartner: Universität Konstanz, PH St. Gallen


Personalentwicklung als Schulführungsaufgabe: Trend oder Notwendigkeit?

Im Rahmen dieser WTT-Tagung wurden Fragestellungen in Bezug auf die Personalentwicklung in der Schule aufgenommen und auf der Grundlage der Forschungsergebnisse des IBH-Projekts „Personalentwicklung als Schulführungsaufgabe“ beantwortet. Darüber hinaus wurden Gelingensbedingungen zur Praxis der Personalentwicklung in der Schule vorgestellt und diskutiert. In Workshops wurden einzelne Instrumente oder spezifische Themen der Personalentwicklung vertiefend bearbeitet. Die Tagung stiess auf grosses Interesse. Rund 200 Personen – vorwiegend Schulleitungen und Schulbehördenmitglieder sowie Forschende und Dozierende aus Pädagogischen Hochschulen – nahmen daran teil, insbesondere aus der Ost- und Zentralschweiz, vereinzelt aus Deutschland und Österreich. Gemäss der nachträglich durchgeführten Tagungsevaluation bezeichneten 86% der Befragten (n= 103) den Gesamteindruck der Tagung als gut bis sehr gut, 11 % als zufriedenstellend. Der Mix aus Theorie, aktuellen Forschungsergebnissen aus dem IBH-Projekt, Diskussionsforen, Workshops mit grossem Praxisbezug sowie die Möglichkeit des Networkings fand bei zahlreichen Teilnehmenden Anklang. Viele Teilnehmende gaben in der Rückmeldung an, dass sie viele Anregungen mit nach Hause nehmen konnten, sie die Tagung als interessant und die Referenten/Referentinnen als kompetent erlebt hatten.

Die Veranstaltung fand am 21.8.2013 an der PH St.Gallen in Rorschach statt.


Qualitative Inhaltsanalyse – and beyond?

Die Tagung „Qualitative Inhaltsanalyse – and beyond?“ wird gemeinsam von der Pädagogischen Hochschule St. Gallen und der Pädagogischen Hochschule Weingarten veranstaltet. Auf der Tagung sollen die Möglichkeiten und Grenzen von Forschungspraxis und Methodologie der Qualitativen Inhaltsanalyse ausgelotet und reflektiert werden. Ihr Innovations- und Weiterentwicklungspotential sollen dabei immer wieder in den Blick genommen werden.

Die Tagung behandelt ein grenzüberschreitendes Querschnittsthema, das in vielen IBH-Projekten Anwendung findet und für beinahe jede Hochschule forschungsmethodisch relevant ist. Das Thema ist nicht nur aus erziehungswissenschaftlicher Perspektive bedeutsam, sondern leistet auch einen Beitrag zur qualitativen Forschung in den Sozialwissenschaften.

Die Tagung richtet sich einerseits an Personen, die mit qualitativ-inhaltsorientiertem Arbeiten vertraut sind und an Möglichkeiten der Weiterentwicklung der Methode interessiert sind. Andererseits richtet sie sich im Zusammenhang mit der am Folgetag stattfindenden Autumn School der PH Weingarten auch an Personen, die erwägen, in Zukunft mit dieser Methode zu arbeiten. Die Tagung richtet sich somit explizit auch an Nachwuchswissenschaftler*innen und Student*innen.

Die Tagung fand am 05.10.2016 an der PH Weingarten statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter: http://www.ph-weingarten.de/erziehungswissenschaft/Tagung_QiA_beyond/Version_2_QiA.php

Die Veranstaltung wurde als „Grosse WTT-Tagung“ von der Internationalen Bodensee-Hochschule unterstützt.

Einladungsflyer


Raumkultur und Identität

Inwiefern eine von der Architektur und dem Städtebau geschaffene Raumkultur eine neue Identität für eine Bevölkerung etablieren kann, ist die Frage, die im Rahmen dieser internationalen und interdisziplinären Tagung beantwortet werden soll. Raumkultur wird als räumlicher Ausdruck einer Gesellschaft und ihrer Kultur verstanden. Diese kann sich auf der Ebene der Baukultur, aber auch auf einer abstrakteren, immateriellen und räumlichen Ebene etablieren. Sie kann sowohl das Resultat zufälliger und nicht steuerbare Prozesse, als auch der Ausdruck eines mehr oder weniger bewussten, gestalterischen Willens sein. Die Tagung soll ein Forum für eine offene und interdisziplinäre Diskussion sein. Sie versteht sich als Augenblick des Wissensaustausches zwischen den beteiligten Personen, den Institutionen, der Öffentlichkeit und der Regierung Liechtensteins.

Die Veranstaltung fand vom 20.-21.4.2012 an der Universität Liechtenstein statt.


Serviceforum Euregio

Die Qualität von Servicedienstleistungen spielt in der Investitionsgüterindustrie eine immer wichtigere Rolle, um sich gegen die Wettbewerber durchzusetzen. Wie es auch in Zeiten rückläufiger Konjunktur gelingen kann, nachhaltiges Wachstum durch aktives Servicemanagement zu erschliessen, zeigte das „Serviceforum Euregio” unter dem Dach der Internationalen Bodensee-Hochschule IBH am 25. Mai in Konstanz. Die Veranstaltung wurde von der Hochschule Konstanz und der Fachhochschule Vorarlberg ausgerichtet. Sie wendete sich grenzüberschreitend an Unternehmen, die trotz Angleichung von Know-how, Technologie und Qualität durch einen verbesserten Kundendienst insbesondere gegen Niedriglohnländer bestehen möchten. Ausgewiesene Experten diskutierten u.a. über Preisstrategien, die Rolle des Technikers im Vertrieb, wirkungsvolle Vermarktung von Service-Leistungen oder Modelle für Total Cost of Ownership anhand von Praxisbeispielen.

Die Veranstaltung fand am 25.5.2011 an der HTWG Konstanz statt.


St. Galler CSR-Tage

Die St. Galler CSR-Tage initiieren einen Theorie-Praxis-Dialog mit dem Ziel, Lerneffekte auf beiden Seiten anzustossen und das Thema Unternehmensverantwortung (CSR) zu stärken. Ein innovatives Veranstaltungsformat ist das besonders Kennzeichen der Reihe: Diskussionen zu ausgewählten, zentralen CSR-Themen finden in interaktiven Workshops statt, die durch kurze Inputs jeweils eines Vertreters der Praxis- und der Wissenschaft (CSR-Tandems) eingeleitet werden. Weitere dialogische Formate und informelle Einheiten ergänzen die Veranstaltung.

Die Tagung wurde vom 16.-18.2.2012 an der Universität St.Gallen durchgeführt.


Stimme Kindheit – Kind im Kontext Schule und Musikschule

Bei der Veranstaltung „Stimme Kindheit – Kind im Kontext Schule und Musikschule“ handelt es sich um eine Weiterbildungs-Tagung für Musikalische Grundschul- und Volksschullehrpersonen des jüngeren Kindes (für den Fachbereich Musik, Kindergarten bis 3. Klasse). Singen und Sprechen gehören als Kompetenzbereich zur Musikalischen Bildung. Aktuell stellten sich Fragen zum Stellenwert des Singens in der Schule, zur kulturellen Einbindung von Liedern im Alltag der Schülerinnen und Schüler, sowie zur Begründung des angewandten Liedrepertoires.

Die Tagung gliedert sich auf in Podiumsreferate, Workshops, Posteraustellung und musikalische Darbietungen. Die Referenten und Workshopleiter kommen aus dem Bodenseeraum. Die Veranstaltung „Stimme Kindheit Kind“ versteht sich als Folgetagung der im 2010 stattgefundene Tagung „Musikalischer Komptenzerwerb des Jüngeren Kindes im Kontext Schule und Musikschule“. Weitere Tagungen sind in Planung.

Keywords: Musikschule, Schule, Jüngeres Kind, Singen, Liedrepertoire, kulturelle Vielfalt

Die Veranstaltung fand vom 7.-8.11.2014 in der PH St.Gallen statt.

Beteiligte Projektpartner: PH St. Gallen, PH Vorarlberg, Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK)


Tagung „Professionelle Lerngemeinschaften als Entwicklungsinstrument im Bildungswesen“

Professionelle Lerngemeinschaften erfahren aktuell eine hohe Aufmerksamkeit als Entwicklungsinstrument in verschiedenen Feldern des Bildungswesens. Sie werden in diversen Aus- und Weiterbildungskontexten eingesetzt. Die Anwendung dieses Instruments ist weitaus vielfältiger als dessen Konzeptionen und Modelle erwarten lassen. Die positive Rezeption Professioneller Lerngemeinschaften ist breit, die empirische Bestätigung ihrer Wirksamkeit noch eher schmal. Bisher wurde vor allem im deutsch-sprachigen Raum vernachlässigt, PLGen systematisch zu reflektieren.

Die Tagung verfolgt das Ziel, die angesprochenen Desiderate aufzugreifen und einen Beitrag zur Fundierung eines viel-versprechenden Instruments zu leisten. Dabei sollen die Bedeutung institutioneller Kontexte sowie zielgruppenbezogener Rahmenbedingungen, die Reichweite des immanenten Professionalitätsverständnisses als auch Interaktions-dynamiken innerhalb Professioneller Lerngemeinschaften betrachtet werden.

Leitende Fragen sind:

  • Was ist hinsichtlich der Wirksamkeit Professioneller Lerngemeinschaften bekannt?
  • Von welchen Bedingungen ist eine erfolgreiche Implementierung und dauerhafte Anwendung abhängig?
  • Inwiefern werden PLGen konzeptionell und empirisch der Heterogenität von Lerngruppen gerecht?
  • Welche offensiven und verdeckten Steuerungszusammenhänge gehen mit der Etablierung von PLGen einher?
  • Welche Interaktionsdynamiken, z.B. mit Blick auf Kooperation, finden in PLGen statt?
  • Wie akzeptiert ist das Instrument im Bildungsbereich?
  • Wie sind das Instrument und die Praxis der PLG im Spannungsfeld zwischen selbstorganisierten Lernprozessen und fremdgesteuerten Führungsimpulsen einzuordnen?
  • In welchem Verhältnis steht das Instrument zu anderen Instrumenten der Personal- und Organisationsentwicklung?

Die Tagung findet  vom 05.-07. März 2018 an der Pädagogischen Hochschule in Weingarten statt.

Veranstalter sind die Pädagogischen Hochschulen Weingarten, Vorarlberg und Zürich.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Die Tagung wird als „Grosse WTT-Tagung“ von der IBH finanziell unterstützt.


Women’s Business Management Contest

Die IBH-AG Karriere veranstaltete am 2.10.2015 den ersten Women’s Business Management Contest für Studentinnen und Doktorandinnen der IBH-Mitgliedshochschulen an der Universität Konstanz.

Ziel des Contests war es, dass die Teilnehmerinnen
• sich in ihren Management-Kompetenzen ausprobieren und reflektieren können,
• Feedback zu ihren Kompetenzen aus der eigenen Gruppe (sowie im weiteren Durchgang von Expertinnen und Experten) bekommen,
• ihre Kompetenzen durch begleitende Workshops und Vorträge ausbauen können,
• ihre Work/Life Balance und Genderstereotypen im Kontext der Karriereplanung reflektieren,
• Netzwerke aufbauen können (innerhalb ihrer Gruppe, mit den Expertinnen und Experten, mit Unternehmensvertreterinnen und -vertretern).

Die Bewerberinnen für den Contest müssen ein Referenzschreiben sowie einen Lebenslauf vorlegen. Bei der Auswahl der Teilnehmerinnen wird darauf geachtet, dass sie die verschiedenen Fachbereiche der IBH-Hochschulen abbilden und aus den verschiedenen IBH-Ländern stammen. Ca. 20 Expertinnen und Experten aus den Hochschulen und der Wirtschaft (BeobachterInnen in den Workshops, ReferentInnen und TrainerInnen in den Workshops, MentorInnen aus den beteiligten Mentoringprogrammen) werden die Bewertung vornehmen. Ca. 10 Organisatorinnen und Organisatoren aus der AG Karriere und einzelne Expertinnen aus der AG Gender und Diversity sind in das Auswahlverfahren, die Vorbereitungen des Contests und die Jury-Arbeit involviert.

In den Contests sollen folgende Kompetenzen erkennbar und bewertet werden:
• Strategisches Denken
• Selbstmanagement
• Führungskompetenzen  (z.B. familien- und gesundheitsbewusste Führung, gender- und diversitygerechte Teamführung) zeigen
• Anwendung von im Studium erworbenen Kompetenzen (Transferleistung)
• Umgang mit Widerständen in einer „negativen“ Kommunikation (Durchsetzungsvermögen)
• Auseinandersetzung mit Vorurteilen und Stereotypen, auch den eigenen um interkulturelle Kompetenzen zu schulen

Die Veranstaltung wurde von der IBH als „Grosse WTT-Tagung“ gefördert.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.