WTT-Atelier

Bioraffinerie Regio Bodensee (BRRB) – Neuer Wert aus regionaler Biomasse

Die Bodenseeregion als dichtbesiedelte und touristisch attraktive Region produziert terrestrische und aquatische Primärbiomasse wie Getreide, Holz und Fisch. Ausserdem existieren viele Industriebetriebe verschiedenster Branchen wie z.B. Lebensmittel, Pharma, Getreide oder Holz, welche enorme Mengen an Rest- und Abfallstoffen, sog. Sekundärbiomasse erzeugen. Mit diesem Verbundprojekt sollen Potentiale der Biomassenutzung in der Bodenseeregion ausgelotet und Prozesse entwickelt werden. Durch die interdisziplinäre und sich in ihren Kernkompetenzen ergänzende Zusammensetzung der Projektantragsteller der HS Furtwangen und der ZHAW Wädenswil sind fachübergreifende Ansätze möglich, die dieses komplexe Thema fordert. So trafen sich BiologInnen, ChemikerInnen, AgrartechnikerInnen, BiotechnologInnen, VerfahrenstechnikerInnen und Ökonomen, um diese Aufgabe zu erörtern und Lösungsansätze für eine nachhaltige Nutzung der in der Bodenseeregion anfallenden Biomasse zu erarbeiten.

Der Workshop begann mit einer Reihe von Kurzvorträgen. Aus der anschließenden, intensiven Diskussion mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand ergaben sich wichtige Schlussfolgerungen sowie Anregungen für das anvisierte Forschungsvorhaben, das bei der IBH als Regionalprojekt im Dezember 2013 eingereicht wurde.

Die Veranstaltung wurde am 29.10.2013 an der Hochschule Furtwangen durchgeführt.

Beteiligte Projektpartner: HS Furtwangen, ZHAW


EduCamp – -Un-Konferenz

Das EduCamp versteht sich als Un-Konferenz bei der es im Kern darum geht, offene Lernräume zu gestalten und bereit zu stellen. Die Un-Konferenz soll daher auf der #GMW14 als niederschwelliger Zugang zu einer wissenschaftlichen Konferenz und ihrer Community praktiziert werden und umgekehrt soll Wissenschaftlern der #GMW14 ein niederschwelliger Zugang zur Un-Konferenz ermöglicht werden. Die Un-Konferenz soll daher auch unter dem Motto «Lernräume gestalten» diskutiert werden, weshalb die #GMW14 dieses Format zu einem Thema der Tagung macht.
Die Themen für das EduCamp müssen vorab nicht eingereicht werden. Teilnehmende bringen ein interessantes Thema mit und stellen es in der Eröffnungsrunde kurz vor. Alternativ werden Themenwünsche und -angebote auf der offiziellen EduCamp-Webseite eingetragen oder man informiert sich und diskutiert dort über bereits eingestellte Themen.
Teilnehmende entscheiden selbst, ob Sie über ihr Thema nach einem kurzen Input ausführlich diskutieren möchten oder ob sie einen längeren Input liefern und sich lediglich Feedback einholen. Die Teilnahme am EduCamp ist kostenlos.

Die Veranstaltung fand am 02.09.2014 an der PH Zürich statt.

Beteiligte Projektpartner: PH Zürich, Zeppelin Universität, PH Weingarten


Frühe Kindheit

Das WTT Atelier „Frühe Kindheit“ fand am 26.09.2013 im Rahmen des 21. Sportwissenschaftlichen Hochschultages der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs) an der Universität Konstanz statt. Ziel des WTT Ateliers war es, die vor Ort befindlichen Mitglieder des dvs ad-hoc Ausschusses „Elementarbereich“ sowie die Haupt- und Arbeitskreisreferenten mit den Vertretern der IBH-Partnerhochschulen zu vernetzen. Die Begrüßung der insgesamt 30 geladenen Gäste aus Deutschland, Österreich und der Schweiz (inkl. 11 VertrerInnen von 3 IBH-Hochschulen) erfolgte durch Jun. Prof. Dr. Wagner (Initiator des WTT-Ateliers, Universität Konstanz) sowie Prof. Dr. Scheid (Sprecher des ad-hoc Ausschusses „Elementarbereich“, Universität Kassel). Als Grundlage der Vernetzung dienten zwei Kurzvorträge von Jun. Prof. Dr. Wagner und Dr. Everke, in denen der durch die Pädagogische Hochschule Thurgau und die Universität Konstanz initiierte Masterstudiengang „Frühe Kindheit“ sowie das gleichnamige Kompetenznetzwerk vorgestellt wurden.

Beteiligte Projektpartner: Universität Konstanz, PH Thurgau


Neue Forschungsrichtungen der Geschichte Osteuropas: Wissen – Kommunikation – Medien – Netzwerke

Der gemeinsame deutsch-schweizerische Workshop für Nachwuchswissenschaftler auf der Grundlage der vertraglich festgelegten Partnerschaft zwischen dem Seminar für osteuropäische Geschichte der Universität Zürich und der Fachrichtung Osteuropäische Geschichte der Universität Konstanz soll neue, innovative Forschungsrichtungen der Osteuropäischen Geschichte präsentieren und durch die gemeinsame wissenschaftliche Begegnung wertvolle Synergieeffekte, auch für die Lehre und bezogen auf die vernetzten MA-Osteuropastudiengänge, schaffen. Es werden vier Züricher und vier Konstanzer Qualifikationsprojekte von publikationswürdigen Masterarbeiten bis zu Habilitationsprojekten vorgestellt und systematisch diskutiert werden. Der Untertitel der Veranstaltung umfasst die vorwiegend kulturwissenschaftlich ausgerichteten  Forschungsschwerpunkte „Wissen – Kommunikation –  mediale Repräsentationen“, die exemplarisch präsentiert und mit einander in systematische Verbindung gesetzt werden sollen. Dadurch soll zugleich die gemeinsame wissenschaftliche Kooperation einen zukunftsweisenden Impuls erhalten.

Die Veranstaltung wurde am 12.12.2014 an der Universität Konstanz durchgeführt.

Beteiligte Projektpartner: Universität Konstanz, Universität Zürich


Thementag !cultures determing architecture?

Die Tagung !cultures determing architecture? hat es sich zum übergeordneten Thema gestellt, aus dem Blickwinkel dreier unterschiedlicher Kulturen, die alle von der Vielfalt leben, die Frage zu thematisieren, inwieweit Kultur oder Kulturvielfalt unsere Arbeit als Architekt und Gestalter beeinflusst.

Das durchgehend positive Feedback der Teilnehmer, sowohl der Studierenden als auch der Architekten aus der Schweiz und Deutschland, haben bestätigt, dass das Thema von grossem Interesse ist und weiterhin verfolgt werden sollte.

Diese WTT-Atelier fand am 25.4.2014 auf einem Schiff auf dem Bodensee statt.

Beteiligte Projektpartner: HTWG Konstanz, ZHAW Winterthur


ZUfo – die interdisziplinäre Forschungskonferenz von Studenten für Studenten

Auf Initiative der Studierenden der Zeppelin Universität (ZU) ist die Idee entstanden, eine Studierenden-Konferenz zu organisieren, um forschungsbegeisterte Studierende der Bodenseeregion aus der Schweiz, Österreich und ganz Deutschland aus allen Hochschultypen und Fachbereichen zu einem bestimmten Forschungsthema zusammenzubringen, um den Wissens- und Erfahrungsaustausch und die Vernetzung zwischen forschungsaffinen Studierenden der Bodenseeregion und darüber hinaus zu unterstützen.

Von 9.00 bis 19.00 Uhr wurde diskutiert, argumentiert und verteidigt. Die Themen reichten von künstlicher Intelligenz über europäischen Fußball bis hin zu Bildungsgerechtigkeit. Über Forschungsarbeiten von Bachelorstudierenden des zweiten Semesters wurde genauso engagiert diskutiert, wie die Masterarbeiten von angehenden Promovenden. Dabei hat sich auch das Publikum rege beteiligt, das von den umliegenden Bodensee-Hochschulen, insbesondere aus Zürich, für die Konferenz anreiste. Die Arbeiten werden nun in einem Sammelband zur Konferenz zusammengefasst und so auch der breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Die Veranstaltung fand 23.2.2013 an der Zeppelin Universität statt.