Convergence in a complex

Im Zentrum der Großen WTT-Tagung: „Convergence in a complex world“ steht die Auseinandersetzung mit Interdisziplinarität in der Lehre von geistes- und sozialwissenschaftlichen Studienfächern. Probleme disziplinärer vs. interdisziplinärer Betrachtungsweisen sollen anhand aktueller Fragestellungen zum Thema „Konvergenz“ durch aktive Teilnahme und Beobachtung exemplifiziert werden.

Zu dieser Konferenz werden Studierende sowie akademisches Personal aus geistes- und sozialwissenschaftlichen Fakultäten aus der Bodenseeregion und aus ausgewählten Institutionen deutschland- und europaweit zur Teilnahme eingeladen. Ebenso eingeladen sind Mitarbeiter der Universitätsverwaltungen aus der Bodenseeregion, die in der Studiengangsentwicklung bzw. im Studiengangsmanagement tätig sind, um auch dem Thema „Interdisziplinarität in der Studiengangs(weiter-)entwicklung“ Raum zu geben.

Ziel der federführend von Studierenden des Studiengangs “Sociology, Politics and Economics“ der Zeppelin Universität in Kooperation mit der Internationalen Akademie für Philosophie Liechtenstein organisierten Konferenz ist es zunächst Studierenden der Geistes- und Sozialwissenschaften aus der Bodenseeregion und aus ganz Europa eine Möglichkeit zum akademischen und persönlichen Austausch sowie zur diskursiven Reflexion über Interdisziplinarität im Studium zu geben. Kernfragen der Konferenz sind entsprechend:

  • Welche interdisziplinären Studienprogramme in den Geistes- und Sozialwissenschaften, welche entsprechenden Studiermöglichkeiten gibt es in der Bodenseeregion und im europäischen Umfeld?
  • Was sind Vor- und Nachteile zu disziplinären Studiengängen in den Geistes- und Sozialwissenschaften?
  • Welche Perspektiven und Karrieremöglichkeiten eröffnet ein interdisziplinäres Studium?

Die Teilnehmer sollen auch die Möglichkeit erhalten, sich über Zukunftsperspektiven der Interdisziplinarität auszutauschen, die sich an eine generalistische Ausbildung anschließen können. In Gesprächen mit Alumni, Speakern, Professoren und Vertretern aus Politik und Wirtschaft im Rahmen eines Messe-Formats soll der interdisziplinären Beschäftigung mit aktuellen Problemstellungen auf der Konferenz zusätzlich eine anwendungs- und praxisorientierte Komponente hinzugefügt werden.
Der zweite Teil der Konferenz widmet sich einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Konvergenz. Zentrale Prämisse ist, dass die Beschäftigung mit und Beantwortung von ‘undisziplinierten’ Fragen und Problemen unserer Zeit nicht lediglich aus einer disziplinären Perspektive erfolgen kann. Gleichzeitig kommt es während der Ausbreitung interdisziplinärer Denkweisen auch zu einer Konvergenz der behandelten Themenfeldern interdisziplinärer Studienfächer.
Damit steht das Thema Konvergenz in einem doppelten Sinne im Zentrum der Konferenz. Einerseits soll eine innovative Verortung des Begriffes in seinem wissenschaftlichen Kontext stattfinden, andererseits wird mit dem Konvergenzbegriff die thematische Ausrichtung der akademischen und fachlichen Perspektiven interdisziplinärer Studiengänge hinterfragt. Als Anschauungsbeispiele sollen Studiengänge selbst fungieren.

Die Veranstaltung fand am 20. und 21. November 2015 an der Zeppelin Universität.

Weitere Informationen: http://www.ppe-conference.com/#index