TING – Treffpunkte und Netzwerke in Gemeinden

Ziel des Projekts TING ist es, die Selbstbestimmung und Selbstständigkeit von Menschen in ländlichen Gemeinden durch den Aufbau von Vernetzungsstrukturen und Angeboten (TING) zu erhöhen. Damit sollen verschiedene Ziele erreicht werden:

  • Kommunen werden attraktiver, weil sie lebenswerter bleiben
  • Ressourcen werden gebündelt
  • Angebotsstrukturen von Diensten und Services vor Ort schaffen Arbeits- und Versorgungsmöglichkeiten

TING leistet die Vermittlung und Vernetzung von Dienstleistungen, die im weitesten Sinne die Selbstständigkeit von Menschen und Kommunen stärken. Die Aufgaben des Projektes konzentrieren sich inhaltlich auf folgende Schwerpunkte: Vernetzung von Ressourcen und Angeboten zu Gesundheitsdienstleistung, Hauswirtschaftliche Dienstleistung, Treuhand- und heilpädagogische Dienstleistungen. Damit stärkt TING die individuelle Lebensqualität, trägt dazu bei, Autonomie zu erhalten, hilft Alltagseinschränkungen zu überwinden, lokale Potentiale und Netzwerke zu nutzen, lokale Identität zu stärken und die Attraktivität des Lebensorts zu steigern.

TING ist ein multidisziplinäres Forschungsprojekt, in dem Mediziner (Uni Zürich/ Universitätsspital Zürich) Sozialwissenschaftler, Gesundheitsökonomen (HS Kempten), Ernährungswissenschaftler (ZHAW Wädenswil, HS Albstadt-Sigmaringen), Heilpädagogen und Informatiker (HTWG Konstanz) ihre Expertise einbringen.

Das Projekt wurde als Anschubfinanzierung für eine Antragstellung bei einer Förderorganisation durchgeführt. Das Ergebnis ist eine Einreichung beim EU-Programm COST (European Cooperation in Science and Technologie) geplant. COST verfolgt das Ziel, länderübergreifende Wissenschafts- und Technologiekooperationen zu fördern.

Beteiligte Projektpartner: HTWG Konstanz, ZHAW, Universität Zürich / Universitätsspital, HS Albstadt-Sigmaringen, HS Kempten