Geschichte der IBH

Von 1998 bis heute: Meilensteine in der IBH-Historie – und alle Leistungsvereinbarungen im Überblick.

1998 – 19. November
Basierend auf der Vision eines gemeinsamen Bildungsraums im Bodensee-Leitbilds von 1994 beschließt die Internationale Bodenseekonferenz (IBK), die regionale grenzüberschreitende Hochschulzusammenarbeit zu fördern. Die Tragfähigkeit der Idee eines Netzwerks und die Entwicklungsmöglichkeiten soll eine provisorisch eingerichtete Geschäftsstelle ausloten, die für drei Jahre (1999 bis 2002) mit einem Budget von jährlich 100.000,- Euro dotiert wird.

1999 – 1. September
Auf Einladung des Rektors Prof. Olaf Harder wird das Büro als Stabstelle an der Fachhochschule (jetzt: HTWG) Konstanz eingerichtet. Stephan Prehn beginnt eine Bestandsaufnahme und reist von Hochschule zu Hochschule, um für die Idee des Verbunds zu werben und bestehende und potentielle Kooperationen zu beschreiben.

2000 – 5. Juni
Die IBK veranstaltet auf Einladung des Vorarlberger Landeshauptmanns Herbert Sausgruber ein Symposium in Bregenz, um einen Überblick über das Potential der Hochschulzusammenarbeit zu erhalten.

2000 – 17. Juli
Gründung der Regio-Rektorenkonferenz durch die elf Rektoren der IBH-Mitgliedshochschulen. Die Rektoren wollen sich in strategischen, formalen und finanziellen Fragen abstimmen. Zu ihrem Sprecher wählt die Gruppe Prof. Olaf Harder.

2001
Der Vorsitzende der IBK-Kommission „Bildung, Wissenschaft und Forschung“, Peter Wieser, legt den Regierungschefs der IBK ein mehrstufiges Konzept zur Fortentwicklung des Hochschulverbundes vor. Die Geschäftsstelle soll dauerhaft eingerichtet werden und einen endgültigen Standort erhalten.

2002 – 17. Juni
Gründung des Kooperationsrats, Verabschiedung der Statuten, Wahl des Vorstands. Prof. Dr. Gerhart von Graevenitz, Rektor der Universität Konstanz, wird als Vorsitzender gewählt. Prof. Dr. Erwin Beck, Rektor der PH Rorschach, und Dr. Guntram Feuerstein, ehemaliger Rektor der FH Vorarlberg, sind seine Stellvertreter. Prof. Olaf Harder wird zum Ehrenmitglied des Vorstandes ernannt.

2002 – 16. September
Gründung der Bodensee-Hochschulkonferenz in St. Gallen durch die IBK. Die Aufgaben der Konferenz sind die Zielsetzung und Erfolgskontrolle der IBH. Tagespräsident ist Hans-Ulrich Stöckling, St. Gallen. Der Vorsitzende der IBH legt alle zwei Jahre Rechenschaft vor ihr ab. Sie unterstützt den Verbund im Rahmen mit einer ersten Leistungsvereinbarung für drei Jahre mit 1,5 Millionen Euro. Als Standort der Geschäftsstelle wird Kreuzlingen bestimmt.

2004 – 13. September
Die Bodensee-Hochschulkonferenz erhält einen Zwischenbericht der IBH und verabschiedet eine zweite Leistungsvereinbarung über die Jahre 2006–2010. Tagespräsident ist Prof. Dr. Peter Frankenberg, Baden-Württemberg. Der Verbund wird von 2006 bis 2010 weiterhin mit jährlich 500.000 Euro gefördert.

2004 – 22. November
Bestätigung im Amt: Vorsitzender Prof. Dr. G. v. Graevenitz, erster Stellvertreter Prof. Dr. E. Beck, zweiter Stellvertreter Dr. G. Feurstein

2006 – 3. Oktober
Die Bodensee-Hochschulkonferenz gibt eine institutionelle Analyse sowie eine Analyse der Entwicklungsmöglichkeiten der IBH in Auftrag, um den vielfältig geäusserten Wunsch nach Budgeterhöhungen im Rahmen einer dritten Leistungsvereinbarung für die IBH kritisch zu befragen. Tagespräsidentin ist Regine Aeppli, Zürich.

2006 – 22. November
Bestätigung im Amt: Vorsitzender Prof. Dr. G. v. Graevenitz, erster Stellvertreter Prof. Dr. E. Beck, zweiter Stellvertreter Dr. G. Feurstein

2008 – 3. März
Mit Erreichen der Pensionierung des Vorsitzenden und des zweiten Stellvertreters Wahl von Prof. Dr. E. Beck als Vorsitzender und von Prof. Dr. Th. Bieger, Prof. Rudi Feurstein, Dr. K. Handel, K. Näscher als Vorstandsmitglieder

2008 – 20. Oktober
Da die vier Gutachter der IBH ein hohes Entwicklungspotential bescheinigen, beschliesst die Bodensee-Hochschulkonferenz unter Tagespräsidentschaft von Herbert Sausgruber, Vorarlberg, eine dritte Leistungsvereinbarung mit fünf Kernzielen, mit der die zweite vorzeitig abgelöst wird. Bis 2013 soll das jährliche Budget 1 Mio € betragen, zusammengesetzt aus Mitteln der Kantone und Länder der IBK und von „Interreg Alpenrhein Bodensee Hochrhein“.

2010 – 4. November
Das Jubiläumsjahr der IBH gipfelt in einem grossen Tag in Kreuzlingen, Thurgau. Die Bodensee-Hochschulkonferenz unter Tagespräsidentschaft von Monika Knill, Thurgau, tritt zusammen, eine Ausstellung aller Mitgliedshochschulen umrahmt die Sitzung und als Ehrengast wird Staatssekretär Dr. Mauro Dell’Ambrogio, Chef des Staatssekretariates für Bildung und Forschung im Eidgenössischen Departement des Innern (EDI), Bern, begrüsst. Die Konferenz spricht der IBH ihre Anerkennung für das in den vergangenen zehn Jahren Geleistete aus.

2010 – 8. November
Bestätigung im Amt: Prof. Dr. E. Beck als Vorsitzender, Prof. Rudi Feurstein, Dr. K. Handel, K. Näscher. Neuwahl von Frau Prof. Dr. M. Ruep nach Übernahme des Rektoramtes durch Prof. Dr. Bieger in St. Gallen.

2011 – 14. November
Bestätigung im Amt: Prof. Dr. E. Beck als Vorsitzender, Dr. K. Handel, K. Näscher als Vorstandsmitglieder. Nach Abschied von Prof. Dr. Ruep und Rudi Feurstein aus dem Rektoramt Neuwahl von Prof. Dr. S. Wörwag und Prof. Dr. I. Brunner.

2012 – 8. November
Die sechste Bodensee-Hochschulkonferenz unter Tagespräsidentschaft von Hugo Quaderer, Fürstentum Liechtenstein, verabschiedet die vierte Leistungsvereinbarung mit differenzierten Kernzielen und einem Auftrag zum Wirkungsmonitoring.

2012 – 12. November
Bestätigung im Amt: Prof. Dr. E. Beck als Vorsitzender, Prof. Dr. S. Wörwag, Prof. Dr. I. Brunner, Dr. K. Handel, K. Näscher als Vorstandsmitglieder

2014 – 10. November
Neuwahl: Prof. Dr. Sebastian Wörwag als Vorsitzender, Prof. Dr. Werner Knapp, Prof. Dr. Carsten Manz, Prof. Dr. Silvia Mergenthal und Dr. Oskar Müller als Vorstandsmitglieder

2015 – 12. November
Feier zum 15-jährigen Jubiläum der IBH im Dreispitz in Kreuzlingen

2016 – 17. Juni
Die 7. Bodensee Hochschulkonferenz findet an der Pädagogischen Hochschule in Weingarten statt. Die 5. Leistungsvereinbarung für die Jahre 2018 – 2021 wird unterzeichnet.