Finanzierung

Internationale Bodenseekonferenz IBK und Kanton Thurgau

Der Hochschulverbund  IBH wird seit Beginn durch die Internationale Bodenseekonferenz  (IBK) finanziell gefördert. Dies geschieht zum einen durch Gabe nationaler Eigenmittel zu Interreg-Projekten, die ihrerseits die Förderung unterschiedlicher Aspekte des Hochschulverbundes zum Ziel haben, zum anderen seit 2006 durch die Bereitstellung eines jährlichen Budget. Die Geschäftsstelle erhält zudem einen Beitrag zum Betrieb, der durch Standortförderung des Kantons Thurgau und aus Mitteln der Internationalen Bodenseekonferenz ergänzt wird.

Interreg-„Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein“

Finanziell unterstützt werden die Projekte der IBH durch Interreg „Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein, einem Förderprogramm der Europäischen Union für nachhaltige regionale Entwicklung, an dem die Schweiz beteiligt ist.

In der Anfangsphase von 1999 bis 2000 war der Aufbau der IBH-Geschäftsstelle Gegenstand eines Interreg-II-Projekts. Nachdem das Büro mit Erfolg arbeitete, wurde mit der projektorientierten Kooperation der Mitgliedshochschulen begonnen. Von 2002 bis 2005 sollten Verfahren und Resultate erprobt und erarbeitet werden. Dies geschah im Rahmen des Interreg-III-A-Projekts Nr. 58 “IBH-Hochschulkooperationen” mit einem Gesamtprojektvolumen von 1,5 Mio Euro. Die Kofinanzierung übernahmen die Internationale Bodensee-Konferenz IBK im Rahmen einer Leistungsvereinbarung und die Mitgliedshochschulen (Infrastruktur u.a.).

Von 2006 bis 2008 stellten die Länder und Kantone der IBK dem Hochschulverbund im Rahmen einer zweiten Leistungsvereinbarung ein jährliches Budget von 500.000 Euro zur Verfügung. Diese Vereinbarung wurde wegen des hohen Entwicklungspotentials der IBH Ende 2008 durch eine dritte Leistungsvereinbarung vorzeitig abgelöst. Sie sicherte dem Hochschulverbund bis 2013 weiterhin die Unterstützung der Internationalen Bodensee Konferenz (IBK) zu. Das jährliche Budget von 1 Mio € setzte sich aus Mitteln der Kantone und Länder der IBK und des „Interreg Alpenrhein Bodensee Hochrhein“ zusammen. Eigenmittel der Hochschulen ergänzen die Projektmittel.

In der Periode der vierten Leistungsvereinbarung für die Jahre 2014 – 2017 wird der Fokus auf der regionalen Wirksamkeit des Hochschulverbundes in der Regio Bodensee gelegt. Wieder sichern die Kantone und Länder der IBK ein jährliches Budget und wieder werden weitere Mittel durch das Programm Interreg-V „Alpenrhein Bodensee Hochrhein“ bereitgestellt.

Am 2.12.2016 wurde auf der Regierungschefkonferenz die 5. Leistungsvereinbarung für die Jahre 2018 – 2021 unterzeichnet, ein weiterer Meilenstein in der Hochschulkooperation im Bodenseeraum „Wir freuen uns, dass dieses Leuchtturmprojekt, das die IBK vor gut 15 Jahren ins Leben gerufen hat und mit ihrem in der Zwischenzeit 30 hochschulartenübergreifendem Verbund für die Jahre 2018 bis 2021 gesichert ist“, so Regierungsrat Ernst Stocker (ZH). Im Auftrag der Regierungschefs hatten die Wissenschaftsminister aus dem IBK-Raum und der Kooperationsrat der IBH die Vereinbarung im Rahmen der Bodensee-Hochschulkonferenz in Weingarten beschlossen.