Trägerschaft

Die IBH ist das umfangreichste Projekt der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK) und ihrer Kommission “Bildung, Wissenschaft und Forschung”. 2002 gründete sich die Bodensee-Hochschulkonferenz, die die Ziele des Verbundes mit formuliert und ihre Erreichung kontrolliert.

Internationale Bodenseekonferenz
Die IBK ist ein kooperativer Zusammenschluss der an den Bodensee angrenzenden und mit ihm verbundenen Länder und Kantone Baden-Württemberg, Schaffhausen, Zürich, Thurgau, St.Gallen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Fürstentum Liechtenstein, Vorarlberg und Bayern. Die IBK hat sich zum Ziel gesetzt, die Bodenseeregion als attraktiven Lebens-, Natur-, Kultur- und Wirtschaftsraum zu erhalten und zu fördern und die regionale Zusammengehörigkeit zu stärken. Durch die politische Abstimmung und gemeinsame Projekte leistet die IBK einen nachhaltigen Beitrag zur Überwindung der Grenzen in der Region. Das Leitbild der IBK für den Bodenseeraum bildet die Grundlage der Zusammenarbeit.

Ziel ist es, einen gemeinsamen Bildungsraum zu schaffen, in dem die verschiedenen Bildungssysteme ohne Schranken zusammenarbeiten können. Die Unterstützung der IBH läuft auf Basis von Leistungsvereinbarungen. Mit der aktuellen Leistungsvereinbarung stellt die IBK für den Zeitraum von 2014 – 2017 jährlich 500.000 Euro zur Verfügung.

Hiervon realisiert die IBH Projekte, an denen mindestens zwei Hochschulen aus mindestens zwei der vier Mitgliedstaaten beteiligt sind, und die die Bereiche Aus- und Weiterbildung, Forschung und Entwicklung, Wissens- und Technologietransfer und Infrastruktur abdecken. Ziel ist eine nachhaltige Zusammenarbeit durch gemeinsame Angebote und die Nutzung der so entstehenden Synergien. Dabei müssen die Projekte der IBH zu einem Mehrwert für die Beteiligten führen.

Bodensee-Hochschulkonferenz
Um die Einhaltung der Verträge zu überprüfen, kommen die für das Hochschulwesen zuständigen Minister, Landes- und Regierungsräte der IBK alle zwei Jahre zur “Bodensee-Hochschulkonferenz” zusammen. 2002 formulierte sie das Leitbild der Internationalen Bodensee-Hochschule. Sie dient einer besseren Koordination und Kommunikation der Beteiligten und setzt neue Schwerpunkte für künftiges Handeln. Sie überprüft die Rahmenbedingungen, entwirft neue Strategien und erarbeitet Beschlussvorschläge für die Konferenz der Regierungschefs der IBK.