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Wirtschaftsminister bewerten Hochschuldichte und -qualität am Bodensee als Standortvorteil

Auf der Wirtschaftsministerkonferenz der Internationalen Bodensee Konferenz (IBK) trafen sich die Wirtschaftsminister der zehn Mitgliedsländer und -kantone am 6. November 2009 im Kanton Thurgau. Die Minister äusserten sich besorgt über die vorherrschende Wirtschaftslage. Von der anhaltenden Finanzkrise seien vor allem die exportorientierten Unternehmungen in der Bodenseeregion betroffen.

Obwohl über Konjunkturmaßnahmen die einzelnen Mitgliedsländer und -kantone zu entscheiden haben, gibt es Bestrebungen, den internationalen Wirtschaftsraum Bodensee zu stärken. Hierzu diskutierten sie ein gemeinsames Vorgehen zur Vermarktung der Bodenseeregion im internationalen Standortwettbewerb, das wird von einem starken Wachstumspotenzial der Gesamtregion ausgeht. Beispielsweise im Hochschulwesen könne die Region im internationalen Vergleich bereits jetzt eine überdurchschnittlich hohe Dichte und Qualität ausweisen. Zudem verfüge der internationale Wirtschaftsraum Bodensee über eine leistungsfähige KMU-Landschaft, genauso wie über herausragende international bekannte und agierende Unternehmen.