„Mehr ist mehr“: Buch zum Projekt SpiMaF erschienen

Frühe mathematische Förderung führt zu besserem mathematischem Können sowohl in der Vorschule wie in der Primarstufe. Dazu eignen sich Regelspiele für Kinder im Vorschulalter ganz besonders.

Jetzt ist als Ergebnis des von der IBH unterstützten Projektes SpiMaF – Spielmathematische Frührförderung, das die PH St.Gallen, die Universität und die PH Weingarten durchgeführt haben, das Buch „Mehr ist mehr – Mathematische Frühförderung mit Regelspielen“ erscheinen. Den Kern dieses Praxisbandes bilden deshalb Spiele, die in vielen Kindergärten in Deutschland, der Schweiz und Österreich intensiv erprobt wurden. In einer breit angelegten Untersuchung konnte die Wirksamkeit solcher Regelspiele belegt werden.

Im Buch werden die Grundlagen zu Spiel und mathematischer Förderung prägnant dargestellt und 18 Regelspiele zur frühen mathematischen Förderung beschrieben.

Die Spiele eignen sich für Gruppen von zwei bis fünf Kindern und ermöglichen in hohem Maße selbständiges Spielen und Lernen. Im Downloadmaterial finden sich Kartensets und umfangreiche Vorlagen zur Herstellung der Spiele für den Einsatz im eigenen Kindergarten und in der Schule. Der praxisorientierte Band richtet sich an Erzieherinnen und Erzieher sowie an Lehrende im Anfangsunterricht der Grundschule, die mit Spielspaß mathematische Kompetenzen fördern möchten.

Bernhard Hauser, Elisabeth Rathgeb-Schnierer, Rita Stebler, Franziska Vogt (Herausgeber) (2015): Mehr ist mehr – Mathematische Frühförderung mit Regelspielen. Kallmeyer Verlag. 978-3-7800-4837-0 (ISBN)

Informationen zum Projekt SpiMaF

1. Elementarbildungstag an der PH Weingarten

In Verbundforschungsprojekten mit Hochschulen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich wurden verschiedene Aspekte der Frühförderung in den Blick genommen. So befassen sich unter anderem das Projekt „PRIMEL“ (Professionalisierung pädagogischer Fachkräfte im Elementarbereich), sowie die in der IBH geförderten Projekte „SpiMaF“ (Spielintegrierte mathematische Frühförderung) und „Sprima“ (Sprachförderung im Alltag) mit Möglichkeiten zur Qualitätsentwicklung frühkindlicher Bildung. Sie beforschen domänenspezifische Angebote und Begleitmaterialien sowie alltagsintegrierte Verhaltensweisen zur Förderung der Kinder.

Mit dem Elementarbildungstag 2015 gibt das Zentrum für Elementar- und Primarbildung an der Pädagogischen Hochschule Weingarten erstmals einen Überblick über länderübergreifende sowie weitere Forschungsprojekte im Bereich der Frühpädagogik. Vorgestellt werden aktuelle Forschungsergebnisse und deren praktische Konsequenzen. Dabei sollen die in den Projekten gewonnenen Erkenntnisse mit neuen Anregungen für die Praxis zusammengeführt werden.

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3. Women’s Business Management Contest

Die IBH-AG Karriere veranstaltet am Samstag, 29. April 2017 an der Universität Konstanz den dritten Management Contest für Studentinnen und Doktorandinnen der IBH-Mitgliedshochschulen.

Der Women‘s Management Contest ist ein spannendes und einzigartiges Format für Studentinnen und Doktorandinnen aus vier Ländern rund um den Bodensee. In einem eintägigen Event können die Teilnehmerinnen aus allen Fachbereichen ihre Management-Kompetenzen testen und vergleichen. In drei Contest-Runden wird die Teilnehmerin mit den besten Bewertungen gesucht. Die Gewinnerin erhält als Anerkennung Coaching-Stunden bei professionellen Karriere/Management/Führungskräfte-Coaches. Aber nicht nur die Contest-Siegerin gewinnt. Workshops und Vorträge rund um die Themen Karriereplanung und Kompetenzen sind weitere Highlights des Contest-Tages. Alle Teilnehmerinnen profitieren von Crowd-Feedback und den Rückmeldungen unserer professionellen Beobachterinnen und Jury-Mitglieder.

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4 neue Projekte bewilligt

Zum 1.12.2015 sind 10 Anträge zu Initial- und Regionalprojekten bei der Internationalen Bodensee-Hochschule eingegangen, von denen der IBH-Kooperationsrat zwei Initial- und zwei Regionalprojekte bewilligte. Folgende Projekte erhalten Förderung durch die IBH:

Initialprojekte:

Im Projekt wird die intelligente Stromverbrauchmessung im Haushalt und die sich hieraus ergebenden Möglichkeiten zur Erhöhung des Eigenverbrauchs durch den gezielten Einsatz eines elektrischen Speichers untersucht. Eine neue intelligente Stromverbrauchsmessung soll den individuellen Stromgeräteverbrauch erfassen und einen Verbrauch vorausschauend ermitteln.

Beteiligte Projektpartner: Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) (Projektleitung), Hochschule Furtwangen

IBH funding is sought for preparing a proposal for the EU Call „How to tackle the childhood obesity epidemic“? Childhood obesity has more than doubled in the past 30 years. More research is therefore required to identify the causes of this dramatic increase and find remedies.

Beteiligte Projektpartner: FHS St.Gallen (Projektleitung), PH Weingarten

Regionalprojekte:

Das Projekt „Pred‐Tour“ (Predicting Tourism Movements) hat sich zum Ziel gesetzt, die differenzierten Verkehrs‐ und Menschenströme der Bodenseeregion und insbesondere ihrer stark durch Tourismus beanspruchter Städte zu erfassen. Durch innovative technische Lösungen soll die vorhandene Infrastruktur effizienter genutzt werden.

Projektpartner: HTWG Konstanz (Projektleitung) Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW)

Die Bedeutung der Transformation von Gesellschaften zu digitalen Gesellschaften ist allgegenwärtig geworden. Um Informationskompetenz schon im frühen Alter aufzubauen, wird deren Förderung verstärkt als Aufgabe und Ziel von Schulen gesehen. Die flächendeckende Einführung von IK in Schulen konnte bis jetzt jedoch nicht erreicht werden. Der vorliegende Projektantrag greift diese Forschungslücke auf und hat zum Ziel, Informationskompetenz in der Sekundarstufe II der Bodenseeregion zu messen, durch den Einsatz eines MOOC zu fördern, und zwischen den Ländern zu vergleichen.

Beteiligte Projektpartner: Universität St.Gallen (Projektleitung), Universität Liechtenstein, PH Vorarlberg, PH Weingarten