Gleich zwei „Europäische Universitäten“ am Bodensee

14. Juli 2020

Gleich zwei Mitglieder der Internationalen Bodensee-Hochschule (IBH) werden zu „Europäischen Universitäten“: Die Universität Konstanz und die Fachhochschule Vorarlberg waren mit jeweils eigenen Projektpartnern bei der Ausschreibung der EU-Kommission erfolgreich. Die Internationale Bodensee-Hochschule ist assoziierter Partner im Netzwerk der Uni Konstanz und wird ihr Know-how bei der Zusammenarbeit von Hochschulen über Landesgrenzen hinweg einbringen.

Europäische Universitäten sind internationale Netzwerke von Hochschuleinrichtungen. Die enge Zusammenarbeit der beteiligten Hochschulen soll Exzellenz in Forschung und Lehre fördern. Ziele sind etwa der grenzüberschreitende Austausch von Mitarbeitenden und Studierenden, ein stärkerer Wissenstransfer sowie die Entwicklung von gemeinsamen Bildungs- und Forschungsprogrammen.

Erfolgreiche Konsortien

Gleich zwei Hochschulen am Bodensee werden nun zu Europäischen Universitäten. Die Universität Konstanz war gemeinsam mit vier Universitäten aus Bulgarien, Dänemark, Frankreich und Griechenland erfolgreich. Die Internationale Bodensee-Hochschule (IBH) ist in diesem Konsortium mit dem Titel „European Reform University Alliance“ als assoziierte Partnerin mit an Bord.

Ebenfalls erfolgreich war der Antrag des „Regional University Network“, in dem die Fachhochschule Vorarlberg vertreten ist. Die Mitglieder der Allianz sind dynamische Hochschulen, die stark regional verankert sind und gleichzeitig über nachgewiesene Erfolge in Lehre und Forschung verfügen. Die Partner der FH Vorarlberg stammen aus Portugal, Irland, den Niederlanden, Finnland und Ungarn. Jedes der beiden Konsortien erhält in den kommenden drei Jahren rund fünf Millionen Euro für das Projekt.

Stärkere Internationalisierung

„Für die Hochschulen im Bodenseeraum öffnet sich die Tür zu einer stärkeren Internationalisierung“, freut sich der Vorsitzende der Internationalen Bodensee-Hochschule, Gernot Brauchle. Die IBH bringt dabei ihr Know-how im Aufbau internationaler Netzwerke ein. Brauchle sieht die Hauptaufgabe in der Verbindung der Europäischen Universitäten mit den Hochschulen in der Vierländerregion: „So profitiert die gesamte Region.“