„Employability der Studierenden stärken“

Die Arbeitsgruppe Karriere der IBH vernetzt die Career Offices und Mentoringprogramme unserer Mitgliedshochschulen. Sie konzipiert und organisiert grenzüberschreitende Angebote für Studierende, stärkt den Austausch und die Vernetzung sowie die Professionalisierung der Hochschulvertreter*innen. „Und sie dient darüber hinaus als Think-Tank für karriererelevante Themen“ erklären die Sprecherinnen Gudrun Damm und Margit Jetter (Universität Konstanz).

Weshalb ist die AG Karriere für die IBH und die Hochschulen wichtig?
Die AG Karriere entspricht direkt den IBH-Zielen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit der Hochschulen und der Förderung der Mobilität von Studierenden. Dies wird durch konkrete Projekte und Veranstaltungen im Bereich Employability gefördert. Hierdurch gewinnt die IBH vor allem bei den Studierenden und Arbeitgebern in der Bodenseeregion an Bekanntheit. Die Hochschulen profitieren durch die Weiterqualifizierung und Professionalisierung ihrer Mitarbeitenden im Wissenschaftsmanagement. Und die Mitarbeitenden profitieren wiederum durch die gezielte Vernetzung, z.B. durch Best-Practice-Beispiele und dem kollegialen Austausch und Lernen voneinander.

Welche „Probleme“ sollen mit ihr angegangen werden?
Die AG Karriere bewegt sich im „Problem“-Feld Markttransparenz, Fachkräftebindung sowie der Unterstützung kleinerer Hochschulen durch Erweiterung des Angebotsspektrums. Studierende in der Bodenseeregion erhalten Informationen und Zugangsmöglichkeiten zum grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt und können zusätzliche Skills zur Erweiterung ihrer Karriereressourcen erwerben. Die Arbeitgeber in der Region erhalten Unterstützung bei der Fachkräftesicherung, Kontakt zu Studierenden der verschiedenen Hochschulen und können hochschulübergreifende Kontakte knüpfen. Bei den Hochschulen profitieren v.a. die kleineren Hochschulen von den Angeboten, die sie alleine aufgrund von geringen personellen Ressourcen nicht anbieten könnten.

Wer nimmt daran teil?
In der AG Karriere sind aktuell Mitarbeiter*innen der Career Services und Mentoringprogramme von 14 Hochschulen vertreten aus allen vier Ländern der Bodenseeregion vertreten: Hochschule Albstadt-Sigmaringen, Hochschule Furtwangen, Hochschule Kempten, Hochschule Konstanz HTWG, OST – Ostschweizer Fachhochschule, RWU Hochschule Ravensburg-Weingarten, Staatliche Hochschule für Musik Trossingen, Universität Konstanz, Universität Liechtenstein, Universität St. Gallen, Universität Zürich, Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW, Zürcher Hochschule der Künste ZHdK, Zeppelin Universität Bodensee.

Welche Aktivitäten sind in der bisherigen Arbeit der Gruppe erfolgt?
Die Aktivitäten umfassen Workshops und sonstige Qualifizierungsangebote für Studierende (einschließlich des Women’s Business Management Contest), zum Teil unter Beteiligung von Arbeitgebern aus der Region. Außerdem werden Netzwerktreffen, Weiterbildungen und Tagungen für Hochschulmitarbeitende organisiert.

Welche Ziele verfolgt die Gruppe?
Die AG Karriere verfolgt das Ziel, im Rahmen der IBH innovative Projekte und Themen im Bereich Employabiltiy gemeinsam zu entwickeln und auszuprobieren – eine Möglichkeit, die an der eigenen Hochschule in dieser Form in der Regel nicht realisierbar wäre. Unser Ziel ist, für die sich rasch wandelnden Bedingungen an den Hochschulen und am Arbeitsmarkt angemessene Instrumente zur Hand zu haben, um die Hochschulen und Studierenden der Bodenseeregion bestmöglich darauf vorbereiten zu können.

 

Ansprechpersonen
Gudrun Damm /Leiterin der Koordinationsstelle Mentoringprogramm / Universität Konstanz / Tel.: +49 7531  88 4780 / E-Mail
Margit Jetter / Leiterin Career Center / Universität Konstanz / Tel.: +49 7531 88 3756 / E-Mail