Lesereise im IBH-Raum mit Tania Witte

20. März 2018

Vier Stationen im Bodenseeraum hatte die Lesereise von Tanja Witte. In Konstanz, Zürich, St. Gallen und Weingarten las die Autorin aus ihrem neuen Buch «bestenfalls alles», erzählte Anekdoten aus ihrem Leben und dem Prozess des Schreibens. Die Lesereise wurde organisiert von der IBH-Arbeitsgruppe «Gender & Diversity».

«Bei diesen Vorstellungsrunden wird mir immer wieder bewusst, wie viel ich eigentlich schon gemacht habe», schilderte sie. «Bestenfalls alles» ist Teil einer Romantrilogie um eine quere Berliner Clique und deren Probleme, Krisen und Freuden im Leben. Der dritte Teil «bestenfalls alles» handelt von zwei unterschiedlichen Freundinnen, die einen Roadtrip an den Bodensee planen. Auf der Reise suchen sie die Wurzeln ihrer Identität. Was sie finden, lässt die Schriftstellerin gekonnt offen. «Ich liebe Cliffhanger», betonte Witte im Gespräch mit dem Publikum.

Die gebürtige Trierin lebt und schreibt heute in Berlin und Den Haag. Nach dem Universitätsabschluss als Medienpädagogin und Erwachsenenbildnerin arbeitete sie als Journalistin bei der taz, dem Missy Magazin und für das ZEIT Magazin. Nebenbei leitet sie Workshops zu Poetry Slam, kreativem Schreiben und Identität und kooperiert mit anderen KünstlerInnen in interdisziplinären Kunstprojekten. 2016 erhielt die Autorin den Felix-Rexhausen-Medienpreis für engagierten Journalismus für ihre Kolumne im Zeit Magazin. Ein Jahr später wurde sie mit dem Martha-Saalfeld-Förderpreis ausgezeichnet.